Nach den der Tarifeinigung: Weiter wie bisher ?

04.04.2024 18:00 | Streiks, Demonstrationen, Autokorsos, ausgedehnte Polizeieinsätze, Fahrpersonalmangel: Fahrgästen in Bus und Bahn wird Mobilität regelmäßig verweigert. Das wollen wir nicht mehr auf Dauer hinnehmen.  Wir Fahrgäste müssen uns endlich Gehör verschaffen!

Quelle: dpa/Bodo Marks

"Sehr geehrter Herr Weselsky,

Sie bestreiken nicht die Deutsche Bahn, Sie bestreiken ganz Deutschland.
Sie greifen ungebeten in meine Geschäftstreffen ein. Sie treiben meine Hotelkosten in die Höhe. Sie zwingen mich und meine Geschäftspartner, Flüge zu stornieren und Rechnungen für Hotels zu zahlen, die nie genutzt wurden.  Sie zwingen mich in einen ungeahnten Orga-Aufwand, um alles irgendwie umzudisponieren-.
Es ist unfassbar, was Sie sich da herausnehmen.  Wie kommen Sie dazu?  Wer glauben Sie, dass Sie sind? Und mit Ihrer Forderung nach 35 Stunden bezeugen Sie, dass Ihnen nichts ferner liegt als die Realität.
Schande über Sie.
Keine freundlichen Grüße, weil Sie mich jetzt zum dritten Mal am Nasenring durch die Arena schleifen - und ich bin nicht Ihr Arbeitgeber.
(Name…) aus (Stadt… )- bei unzähligen E-Mails, Telefonaten, DB Warteschleifen. etc, Geschäftsvorgängen, die unterbrochen werden und verschoben werden müssen, alles Dank Ihnen"

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Fahrtenprogramm 2024 ist da!

25.03.2024 11:38 | PRO BAHN Rheinland lädt ein zu Wochenendfahrten

Auch in diesem Jahr haben wir wieder ein Programm mit Wander- und Besichtigungstouren erstellt. Sicher ist auch etwas für Sie dabei. Kommen Sie mit, allein, mit Freunden, Ihrem Partner oder mit Ihrer Familie. Genießen Sie die Ausflüge ohne Auto. Alle Touren mit Führung und gemeinsamer Anreise. Wir sind ein gemeinnütziger Verein! Alle Fahrtenleiter führen die Touren ehrenamtlich durch. Wir sind daher nicht mit einem professionellen Veranstalter zu vergleichen! Für jede Fahrt ist eine frühzeitige und verbindliche Anmeldung notwendig. Diese erfolgt telefonisch oder per E-Mail beim entsprechenden Fahrtenleiter, der Ihnen auch zusätzliche Auskünfte gibt. Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Telefonnummer und Adresse anzugeben. Bezahlt wird bei der Anmeldung oder bei Antritt der Fahrt. Laden Sie das Programm als pdf-Datei herunter.

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NiederrheinSchiene 1-2024

01.03.2024 13:10

Der Regionalverband Niederrhein hat seine neue Zeitschrift NiederrheinSchiene herausgegeben und veröffentlicht.

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Regionalversammlung RV Niederrhein am 03.02.2024

03.02.2024 14:35

Die Regionalversammlung vom Fahrgastverband PRO BAHN, Regionalverband Niederrhein e.V. findet am Samstag, den 03. Februar 2024 in der Fabrik Heeder, Virchowstr. 130, 47805 Krefeld ab 14.35 Uhr statt.

Der Tagungsort ist in Hauptbahnhofsnähe und mit den Zuglinien RE 7, RE 10, RE 42 und RB 33 erreichbar.

Einladung und Tagesordnung siehe Anhang

Achtung! Am 3. Februar 2024 findet eine Großdemo gegen Rechts ab 14 Uhr zwischen Hauptbahnhof und der Fabrik Heeder statt! Bitte in der Zeitplanung berücksichtigen. Es kommt zu einer Menschenansammlung aufgrund der 14 Uhr beginnenden Demonstration gegen AfD am Hauptbahnhof und vor der Fabrik Heeder.

Achtung! Schienenersatzverkehr RE 42 zwischen Duisburg Hbf und Krefeld Hbf
                 Schienenersatzverkehr RB 33 zwischen Duisburg-Rheinhausen und Krefeld Hbf

Baustellenplakat

SEV-Fahrplan RE 42_Duisburg-Krefeld

SEV-Fahrplan RB 33_Rheinhausen-Krefeld

SEV-Fahrplan RE 42_Krefeld-Duisburg

SEV-Fahrplan RB 33_Krefeld-Rheinhausen

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Absage Versammlung in Duisburg

15.01.2024 11:40

Die vorgesehene ÖPNV-Gesprächsrunde in Duisburg am 16.01.2024 um 19:00 Uhr wird aus Krankheitsgründen abgesagt.

Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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Personalprobleme kein kurzfristiges Problem

06.01.2024 17:48

Einschränkungen des Bahnverkehrs wegen Personalmangel sind kein vorübergehendes Problem. Darauf weist der Fahrgastverband PRO BAHN hin und fordert einen ehrlichen Umgang von Politikern und Aufgabenträgern des öffentlichen Verkehrs mit dem Problem. Fahrgäste verlangen in erster Linie einen verlässlichen Fahrplan statt schöner Worte über Verkehrswende.

Der Rhein-Ruhr-Express Düsseldorf – Kassel fährt bis auf Weiteres nur noch zwischen Hamm und Kassel. Die Eurobahn hat für die Zeit bis 5. Januar 2024 Notfahrpläne aufgelegt. DB Regio Mitte hat bis 1. Januar 2024 Anpassungen des Fahrplans angekündigt. Der „Metronom“ fährt schon seit einiger Zeit nach einem Notfahrplan. Und bundesweit stehen Fahrgäste vergeblich auf dem Bahnsteig, weil ihr Zug wegen „kurzfristiger“ Erkrankungen ausfällt. Nun hat die Gewerkschaft GdL Streik angekündigt, um eine Verkürzung ihrer Arbeitszeit auf 35 Stunden durchzusetzen. Mit dem Unternehmen GoAhead (gehört seit kurzer Zeit zum ÖBB-Konzern) eine 35-Stunden-Woche vereinbart.

Weitere Details sind in der Ruhrschiene 2023#4 Seite 5 und 6 nachzulesen.

PRO BAHN sieht eine Abwärtsspirale für den öffentlichen Verkehr, deren Ausmaß von den Verantwortlichen in Ministerien, Gewerkschaften, Internehmen und Aufgabenträgern des Schienenpersonennahverkehrs nicht ausreichend zugegeben wird. „Es traut sich noch niemand, zuzugeben, dass das Verkehrsangebot reduziert werden muss“, stellt Rainer Engel vom Landesvorstand PRO BAHN NRW fest. „Statt reduzierter Fahrpläne auf längere Sicht gibt es immer noch ein Verniedlichen des Problems. Wir müssen uns aber darauf einrichten, dass das Fahrplanangebot um 10 bis 20 Prozent reduziert werden muss, damit Züge wieder verlässlich an den Bahnsteig kommen.“

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Mitgliederzeitung Ruhrschiene 2023-4 erschienen

28.12.2023 20:41

Die PRO BAHN Fahrgastverbände RV Ruhr und RV Münsterland haben ihre Mitgliederzeitung Ruhrschiene 4/2023 erstellt und veröffentlicht.

 

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Fahrplanwechsel Dezember 2023

11.12.2023 09:50 | Nicht der große Wurf, aber es gibt einige Verbesserungen für NRW

Zum Fahrplanwechsel am 10.12.2023 gibt es einige Neuerungen für Nordrhein-Westfalen, über die auch der WDR in der Aktuellen Stunde berichtet (Link). Verbesserungen sind die erhöhten Kapazitäten auf der wichtigen Verbindung nach Berlin mitsamt Fahrzeitverkürzung durch den teilweisen Wegfall der verspätungsanfälligen ICE-Zugkopplung in Hamm. Bielefeld und Minden bekommen mehr Fernverkehrshalte, ebenso Aachen mit Direkt-ICEs nach Berlin. In der Euregio gibt es für Aachen auch Verbesserungen nach Maastricht (1/2-Stunden Takt) und Lüttich im Regionalverkehr. Der durchgehende Dreiländerzug soll erst im Verlaufe von 2024 kommen. Leider gibt es auch Verschlechterungen: Fahrpläne werden immer unzuverlässiger aufgrund der Unpünktlichkeit im gesamten Netz, vor allem rund um die Knotenpunkte wie Köln, Düsseldorf, Dortmund. Der akute Personalmangel hat Betreiber National Express sogar dazu bewogen, den RE11 (Düsseldorf-Kassel) nur noch halbe Strecke fahren zu lassen. In Ostwestfalen gibt es zwar deutlich bessere Fernverkehrsverbindungen. Doch es besteht die Gefahr, dass die neuen Fernverkehre zu zusätzlichen Verspätungen im Regionalverkehr führen, so die lokalen Medien (Link). Fazit: Wir brauchen einen Ausbau der Infrastruktur um Fahrpläne zu verdichten und verlässlicher zu machen.
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Bankrotterklärung der Deutschen Bahn: ICE-Züge fahren in Bielefeld ab Mittwoch durch

31.10.2023 10:54 | Bundesweit einmaliger Affront gegen ICE-Fahrgäste

ICE aus dem Fahrplan verschwunden

Von Mittwoch, 1. November 2023 an hält jeder zweite ICE nach Berlin, Köln und Düsseldorf nicht mehr in Bielefeld – für mehr als einen Monat. Ursache ist ein Schaden im Untergrund unter den Gleisen bei Gütersloh. Der Fahrgastverband PRO BAHN hält den Umgang der Deutschen Bahn mit den Interessen der Fahrgäste für eine Bankrotterklärung und einen Affront gegen Ostwestfalen-Lippe.

„Um 3 Minuten Fahrzeit herauszuholen, wird das Vertrauen der Fahrgäste aus Ostwestfalen Lippe regelrecht mit Füßen getreten“, erklärt der stellvertretende PRO BAHN-Landesvorsitzende Rainer Engel aus Detmold zu diesem bundesweit einmaligen Vorgehen. „Seit 25 Jahren sind die ICE-Züge in Richtung Berlin so gut wie nie auf die Minute pünktlich und in Richtung Köln und Düsseldorf oft genug um mehrere Minuten zu spät. Angesichts dieser Lage ist es geradezu lächerlich, wenn 3 Minuten Fahrzeitverlust dadurch ausgeglichen werden sollen, dass man Fahrgästen aus Ostwestfalen Lippe gleich bis zu einer ganzen Stunde Verspätung zumutet und ihre gekauften Fahrkarten von heute auf morgen für unbrauchbar erklärt.“

Seit 1979 hält jede Stunde in Bielefeld ein schneller Zug nach Düsseldorf, Köln und Hannover, seit der Wiedervereinigung weiter nach Berlin. Damit ist es seit dem 1. November 2023 vorbei. Jeder zweite Zug fährt in Bielefeld durch, wer zur geraden Stunde in Richtung Köln und Düsseldorf oder zu ungeraden Stunde in Richtung Berlin pünktlich am Bahnsteig wartet, wird den ICE nur durchrauschen sehen. Der nächste Zug fährt meist erst eine Stunde später. Wer nach Bielefeld will und in diesen Zügen sitzt, muss schon in Hamm oder Hannover aussteigen. Mit Anschlusszügen kommen die Fahrgäste in der Regel 20 Minuten später in Bielefeld an, wer aber weiter in die Region will, muss eine Verspätung von bis zu einer Stunde hinnehmen. Dies gilt vorerst bis zum 9. Dezember 2023 – Verlängerung nicht ausgeschlossen. Auch die Intercity-Linie Köln – Dresden hält nicht mehr in Gütersloh, obwohl die Züge mit 30 km/h an der Schadstelle am Bahnsteig vorbeifahren.

Ursache des Affronts gegen Ostwestfalen-Lippe, der erst am 30. Oktober angekündigt wurde, ist ein Schaden im Untergrund der Schienen bei Gütersloh. Auf einer Länge von 800 Metern müssen alle Züge langsamer fahren. Der Schaden war nicht vorhersehbar, als Ursache wird ein Hochwasserschaden vermutet. Die Arbeiten zur Beseitigung werden nach Einschätzung der Fahrgastvertreter nicht ohne Auswirkungen auf den Fahrplan durchgeführt werden können. Der Schaden besteht bereits seit 13. September 2023 (Quelle: „Bahn-Report“).

„Das ist aber kein Grund, jetzt schon die Fahrgäste aus Ostwestfalen-Lippe am Bahnsteig stehenzulassen“, erklärt Engel. „Insbesondere die ICE in Richtung Berlin sammeln aus dem Ruhrgebiet von zwei Strecken alle Verspätungen zusammen, und beim Zusammenkuppeln in Hamm gibt es oft genug weitere Verzögerungen. Im Raum Bielefeld sind schon viele Regionalfahrpläne und direkte Züge des Regionalverkehrs geändert worden, weil es der Deutschen Bahn nie gelungen ist, die Verspätungen dieser ICE-Linie in den Griff zu bekommen. Beispielsweise wurden direkte Züge von Detmold nach Münster aus dem Fahrplan genommen, weil sie wegen des ICE nicht pünktlich verkehren konnten. Bei der Deutschen Bahn sitzen anscheinend Fahrplanmacher im Elfenbeinturm, die gar nicht wissen, wie der Bahnbetrieb an den Bahnsteigen und in den Zügen funktioniert. Die meisten Fahrgäste, vornehmlich Pendler und Geschäftsreisende haben sich mittlerweile an ein gewisses Maß der Unpünktlichkeit gewöhnt und der Bahn dennoch nicht den Rücken gekehrt. Dafür werden sie jetzt damit belohnt, dass die Züge gar nicht mehr für sie halten.“ Nach nicht offiziell bestätigten Informationen ist der Ausfall der Halte durch DB Netz AG veranlasst worden. PRO BAHN wird daher die Bundesnetzagentur um Prüfung bitten, warum diese Maßnahme einseitig zulasten von DB Fernverkehr und deren Fahrgästen angeordnet wurde, während Regionalzüge und Flixtrin nach dem bisherigen Fahrplan fahren.

Auch die Fahrgastinformation ist grottenschlecht. Die Züge, die in Bielefeld nicht halten, sind einfach von heute auf morgen aus der Abfahrtstafel verschwunden und nicht mehr zu finden. Eine Information in den Fahrplänen über den Grund fehlt vollständig. „Uns tun die Zugbegleiter und Servicekräfte leid, die den Unmut der Fahrgäste über dieses Vorgehen aushalten müssen“, erklärt Engel. „Es wundert uns nicht, wenn es keine Freude mehr macht, für die Deutsche Bahn zu arbeiten.“

Der Fahrgastverband PRO BAHN rät Fahrgästen, die bereits Fahrkarten gebucht haben, auch bei Zugbindung einen anderen Zug zu nehmen und bei einer Verspätung am Ziel von 1 Stunde und mehr die Rückerstattung von 25 % des Fahrpreises einzufordern. Entgelte für Platzreservierungen sind in jedem Fall zu erstatten.

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Mitgliederzeitung Ruhrschiene 2023-3 erschienen

07.10.2023 14:35

Die PRO BAHN Fahrgastverbände RV Ruhr und RV Münsterland haben ihre Mitgliederzeitung Ruhrschiene 3/2023 erstellt und veröffentlicht.

 

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