Bundesverband PRO BAHN e.V.

Der Fahrgastverband PRO BAHN e.V. vertritt die Interessen der Fahrgäste des öffentlichen Personenverkehrs auf Bundesebene. Er bringt sich aktiv in die bundesweite verkehrspolitische Debatte ein und stellt seinen Standpunkt in den Medien dar.
 
Der bundesweite Fahrgastverband PRO BAHN e.V. ist ein gemeinnütziger und überparteilicher Verein mit mehr als 5.000 Mitgliedern bundesweit. Festangestellte Mitarbeiter gibt es nicht, der Verein lebt von der ehrenamtlichen Arbeit seiner Mitglieder.

Vom Finanzamt Berlin ist PRO BAHN e.V. am 07.11.2017 unter der Steuernummer 27/675/00028 gemeinnützig anerkannt worden. Die Spenden auf das Konto IBAN DE07 3701 0050 0310 5485 00; BIC: PBNKDEFF bei der Postbank Köln sind steuerlich absetzbar.

Anschrift

Fahrgastverband PRO BAHN e.V.
Bundesverband
Friedrichstraße 95
10117 Berlin

Tel. +49 (0) 30 39820581
Fax  +49 (0) 30 20179967
 
 

Aktuelle Meldungen vom Bundesverband

Infrastukturatlas mal zwei

25.11.2020 15:12
Die Heinrich-Böll-Stiftung hat vor Kurzem einen Infrastrukturatlas veröffentlicht. Die Themen ÖPNV und Eisenbahn werden unter anderem in eigenen Artikeln thematisiert. Dazu passend erschien ebenfalls ein Beitrag mit Bezug zum Deutschlandtakt sowie ein Podcast zum Thema Bahn. Der Atlas der Böll-Stiftung soll im Dezember in den ICE-Zügen der Deutschen Bahn ausliegen. Einen anderen Ansatz verfolgt ein "Infrastrukturatlas zu Fahrzeiten und lokalen Knappheiten" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Online-Darstellung). Neben dem Thema Verkehrsknotenpunkte spielen Bahn und ÖPNV hier die Rolle des die Erreichbarkeit sicherstellenden Netzes.

Fahrgastverband PRO BAHN ist gegen Reservierungspflicht

25.11.2020 09:12
Die immer wieder vorgebrachte Forderung, den Abstand in Fernzügen durch eine Reservierungspflicht zu garantieren, klingt gut, führt aber in der Realität des Reservierungssystems nicht zum Erfolg. So werden beispielsweise Pendler mit Zeitkarten, die oft Strecken im Bereich von 50 und 100 Kilometern zurücklegen, nicht dadurch erfasst. Tagespendler wollen sich auf den üblichen Pendlerstrecken auch flexibel sein, und kurzfristig entscheiden, welchen Zug sie nehmen. Eine Reservierungspflicht würde zu einem Ausweichen auf Regionalzüge führen, womit sie kontraproduktiv wird, da in diesen das Abstandhalten dann völlig unmöglich würde.

ÖPNV-Finanzierung und City-Maut

24.11.2020 12:09
Im September wurde in München eine Studie vorgestellt, die unter anderem eine Anti-Stau-Gebühr vorschlug. Während PRO BAHN München die Studie begrüßte, stieß sie bei der Politik eher auf Ablehnung, insbesondere Bayerns Verkehrsministerin Schreyer erklärte eine "City-Maut" für undurchführbar. Woanders hat man die Potenziale besser erkannt. Eine Studie aus Berlin stellt neben einer für Städte kaum verzichtbaren verkehrslenkenden Wirkung insbesondere den Beitrag zu einer notwendigen Reform der ÖPNV-Finanzierung in den Mittelpunkt (Pressemitteilung). Erst vor ein paar Tagen wurde in Baden-Württemberg das Modell eines Mobilitätspasses vorgestellt, der auf ähnliche Weise die Verkehrsbelastung senken und den ÖPNV stärken soll.

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