Bundesverband PRO BAHN e.V.

Der Fahrgastverband PRO BAHN e.V. vertritt die Interessen der Fahrgäste des öffentlichen Personenverkehrs auf Bundesebene. Er bringt sich aktiv in die bundesweite verkehrspolitische Debatte ein und stellt seinen Standpunkt in den Medien dar.
 
Der bundesweite Fahrgastverband PRO BAHN e.V. ist ein gemeinnütziger und überparteilicher Verein mit mehr als 5.000 Mitgliedern bundesweit. Festangestellte Mitarbeiter gibt es nicht, der Verein lebt von der ehrenamtlichen Arbeit seiner Mitglieder.

Vom Finanzamt Berlin ist PRO BAHN e.V. am 07.11.2017 unter der Steuernummer 27/675/00028 gemeinnützig anerkannt worden. Die Spenden auf das Konto IBAN DE07 3701 0050 0310 5485 00; BIC: PBNKDEFF bei der Postbank Köln sind steuerlich absetzbar.

Anschrift

Fahrgastverband PRO BAHN e.V.
Bundesverband
Agnes-Bernauer-Platz 8
80687 München

Tel. +49 89 2017 5143
 
 

Aktuelle Meldungen vom Bundesverband

Happy Birthday, Bahncard!

01.10.2022 11:58
Am 1.10.1992 wurde – auch auf Druck von Fahrgastverbänden – die Bahncard aus der Taufe gehoben. Die DPA würdigt den 30. Geburtstag mit einem Bericht, in dem auch Karl-Peter Naumann von PRO BAHN zitiert wird. Auch wenn es inzwischen andere Rabattmöglichkeiten sind, ist auch die Bahncard 50 für die Gruppe von Fahrgästen, die häufiger unterwegs sind und zumindest teilweise auf flexible Fahrtmöglichkeiten angewiesen sind, ein wichtiges Instrument. Gerade diese Gruppe wird durch die überproportionale Steigerung der "Flexpreise" in Kombination mit den erhöhten Preisen für die Bahncard von der DB einmal mehr besonders zur Kasse gebeten.

2. Stamstrecke München 2035 oder später

29.09.2022 16:46
Heute gab es in München ein Treffen zur 2. S-Bahn-Stammstrecke mit DB-Chef Lutz, dem bayerischen Verkehrsminister Bernreiter und Ministerpräsident München. Die anschließende Pressekonferenz kann man in der BR-Mediathek oder auf dem Youtube-Kanal der Staatsregierung anschauen. Neben einer Kostenprognose von sieben Milliarden Euro (vielleicht auch 7,8 Mrd.) wurde als Termin für die Inbetriebnahme 2035 genannt, aber spätere Termine wie 2037 auch nicht ausgeschlossen. Neben einem externen Controlling durch den Freistaat (warum erst jetzt?) wurden weitere Maßnahmen im S-Bahn-Netz vorgestellt, über die aber teils seit sehr vielen Jahren diskutiert wird – der Geist des Ausbaus der Sendlinger Spange weht seit Jahrzehnten und hat viele Verkehrsminister überstanden. Die DB nennt Namen wie "Starke S-Bahn München" oder "Programm 14plus". Man fragt sich, ob die von Minister Bernreiter genannten 14 Punkte nicht schon lange fertig wären, wenn man nicht zu oft und zu lange den Fokus zu sehr auf der 2. Stammstrecke gehabt hätte. Die SZ hatte im August von 28 "fest vorgesehenen" Maßnahmen berichtet und sich dabei auf einen etwas visionären Fachartikel vom Mai 2021 bezogen.

Preisanhebung DB-Fernverkehr

28.09.2022 16:32
Wie erwartet worden war, erhöht die DB die Preise für Fernverkehrsfahrkarten zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember. Angegeben wird eine durchschnittliche Anhebung um 4,9 Prozent. Angesichts der intransparenten Steuerung der Kontingente für Spar- und Supersparpreis ist die Relevanz einer solchen Zahl aber sehr unsicher. Auch der Erwerb einer Bahncard wird teurer, so dass mit Bahncard erworbene Fahrkarten einer doppelten Preiserhöhung unterliegen. Normale Fahrkarten ohne Zugbindung ("Flexpreise") sollen um 6,9 Prozent teurer werden. Die Preise im Schienennahverkehr (ohne Verbünde) werden um durchschnittlich 4 Prozent steigen. Wer bis einschließlich 10. Dezember eine Fahrkarte für die Zeit danach erwirbt, zahlt noch die alten Preise. Fahrkarten für den neuen Fahrplan können ab 12. Oktober gebucht werden.

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