Zugausfälle wegen Krankenstand

22.07.2022 09:40 | DB Regio muss Mindestbedienung sichern!

Der Fahrgastverband PRO BAHN hält die in den letzten Tagen ansteigenden Totalausfälle von Zuglinien der DB Regio für nicht mehr akzeptabel. Nachdem schon die S 6 im Raum Köln bis zum Ferienende gestrichen worden war, fallen seit Dienstag der RE 49 (Wuppertal – Essen – Wesel) und die RB 32 (Dortmund – Gelsenkirchen – Oberhausen) ebenfalls bis zum 07.08. aus. Am Mittwoch wurden dann die S-Bahn-Linien 9 (Hagen – Wuppertal – Recklinghausen/Haltern), 11 (Bergisch Gladbach – Köln – Neuss – Düsseldorf Flughafen) und 12 (Au (Sieg) – Köln – Horrem) ab dem frühen Nachmittag bis zum Betriebsende eingestellt, wodurch u. a. keine Züge mehr zwischen Wuppertal und Essen verkehrten.

Nachdem am Donnerstag dann S 9, S 11 und S 12 ab dem Morgen wieder fuhren, wurden diese ab dem frühen Nachmittag erneut gestrichen, zusätzlich auch noch die S 8 (Hagen – Wuppertal und Düsseldorf - Mönchengladbach) und die S 19 (Au (Sieg) – Köln – Düren), so dass im Kölner Raum in der Spitzenzeit am Nachmittag überhaupt kein S-Bahn-Verkehr mehr stattfand. Für die nächsten Tage wurden bereits weitere Totalausfälle, u. a. in Köln, zwischen Essen und Iserlohn/Siegen sowie Bochum und Gelsenkirchen bekanntgegeben.

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Landesversammlung in Löhne am 17. September

16.07.2022 10:17 | PRO BAHN NRW kommt am bundesweiten Tag der Schiene zusammen

Der Landesverband vom Fahrgastverband PRO BAHN Nordrhein-Westfalen lädt zum Tag der Schiene und zur Landesversammlung 2022 am Samstag den 17. September 2022 im Bürgerbahnhof Löhne in Ostwestfalen ein. Das Programm zum Tag der Schiene beginnt bereits mittags um 13.30 Uhr im öffentlichen Teil mit der Verleihung des Fahrgastpreises NRW. Es folgen Vorträge zur Neubaustrecke Hannover-Bielefeld und zum Bürgerbahnhof Löhne. Der Beginn der vereinsinternen Landesversammlung ist für 15.45 Uhr angesetzt.

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Bahnknotenkonferenz Köln 2022

20.06.2022 14:22 | Baustellenkommunikation auf Fahrgäste zuschneiden

Auf Einladung des Aufgabenträgers Nahverkehr Rheinland fand am Montag 13. Juni die 4. Kölner Bahnknotenkonferenz in der Kölne Messe statt. Der Ausbau des Knotens Köln besteht aus vielen Einzelmaßnahmen. Unter anderem dem Ausbau der Westspange oder dem Bau von zwei zusätzlichen Gleisen im Kölner Hauptbahnhof. In einer der Talkrunden hat der Landesvorsitzende von Pro Bahn NRW, Dr. Andreas Schröder, deutlich gemacht, worauf es aus Sicht der Fahrgäste bei der Information zu Baustellen ankommt. Einen Video-Mitschnitt gibt es hier auf Youtube.

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VRR-Jahresempfang mit Verkehrsministerin

20.06.2022 14:02 | Jahrestreffen beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

Für den ÖPNV an Rhein und Ruhr ist der Jahresempfang des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr ein wichtiges Netzwerktreffen. Auch der Fahrgastverband PRO BAHN ist mit dem Landesvorsitzendem Andreas Schröder und VRR-Gremienvertreter Lothar Ebbers in der Zeche Ewald in Herne anwesend. Im Austausch mit verschiedenen Akteuren kann der Fahrgastverband seine Themen platzieren. Ein kurzes Treffen mit der Landesverkehrsministerin Ina Brandes war möglich. Ebenso konnte der neu gewählten VRR-Geschäftsführerin Frau Gabriele Matz gratuliert werden, die das Amt vom scheidenden Ronald Lünser übernimmt.

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Neubaustrecke hätte Chaos-Tag vermieden

09.06.2022 08:27 | Flexibleres Eisenbahnnetz durch Neubaustrecke für Ostwestfalen-Lippe lebenswichtig

Chaos-Tag: Kein Zug mehr an der Porta Westfalica
Chaos-Tag: Kein Fernzug erreicht Bielefeld

Eine Bahn-Neubaustrecke von Bielefeld nach Hannover verhindert, dass Ostwestfalen-Lippe bei jeder Störung von Bahnverkehr abgeschnitten wird. Dies stellt der Fahrgastverband PRO BAHN fest, nachdem am 2. Juni 2022 Bielefeld und große Teile von Ostwestfalen-Lippe nicht mehr mit dem Zug erreichbar waren und Fahrgäste stundenlange Verspätungen hinnehmen mussten. Der Fahrgastverband fordert Politiker und Bürger der Region auf, über den Bau der Bahn-Neubaustrecke von Bielefeld nach Hannover neu nachzudenken. Der immer wieder geforderte Ausbau der Bestandsstrecke über Minden kann nicht verhindern, dass Bielefeld bei jeder Störung vom Fernverkehr abgeschnitten wird.

„Am 2, Juni waren Bielefeld und große Teile von Ostwestfalen-Lippe aus vielen Teilen Deutschlands nicht mehr mit der Bahn erreichbar“, beschreibt Rainer Engel, stellvertretender Landesvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN die Lage. „Um überhaupt durchzukommen, mussten viele Bürger aus OWL sich in überfüllte Ersatzbusse und Regionalbahnen quetschen oder stundenlange Umwege fahren. Fahrgäste zwischen Ruhrgebiet und Berlin hatten mehr als eine Stunde Verspätung. Viele Züge fielen aus.  Das alles wäre nicht nötig gewesen, wenn es die in Planung befindliche Bahn-Neubaustrecke zwischen Bielefeld und Hannover schon gäbe.“ Am 2. Juni hatte ein entgleister Zug den Bahnhof Minden blockiert.

„Auf 150 Kilometer Strecke genügt ein umgefallener Baum oder eine kaputte Brücke oder ein anderes Ereignis, um Ostwestfalen-Lippe vom Bahnverkehr weitgehend abzuschneiden“, erklärt Engel. „Alle ICE-Züge müssen dann weiträumig umgeleitet werden, haben große Verspätungen und fahren von Dortmund bis Hannover an unserer Region ohne Halt vorbei. Dass ein ICE-Bahnhof wie Bielefeld überhaupt nicht mehr erreichbar ist, wenn der Bahnverkehr viele Kilometer entfernt gestört ist, ist ein unhaltbarer Zustand, und dieser ist bundesweit fast einmalig. Der Chaos-Tag am 2. Juni hat wieder einmal gezeigt, dass zwei neue Gleise von Bielefeld nach Hannover nicht entlang der vorhandenen Strecke gebaut werden dürfen.“

Wer in Ostwestfalen-Lippe am 2. Juni mit dem Zug unterwegs war, musste auch im Kreis Lippe und im Paderborner Raum derbe Verspätungen von bis zu einer Stunde und Zugausfälle hinnehmen. Ursache war die völlige Überlastung der Umleitungsroute über Paderborn. „Die vorhandenen Strecken können solche Umleitungen kaum verkraften“, erklärt Engel. „Wenn doppelt so viele Fahrgäste wie heute und mehr Güter auf der Magistrale zwischen NRW und Berlin unterwegs sein sollen, wird sich auch das Chaos bei jeder Störung verdoppeln. Das heißt: Ohne Neubaustrecke ist eine Verkehrswende gar nicht möglich.“

Wenn die Bestandsstrecke über Minden ausgebaut würde, wie Bürgerinitiativen und einige Bundestagsabgeordnete das fordern, werden solche chaotischen Verhältnisse wochen- und monatelang zum Standard werden, befürchtet der Fahrgastverband PRO BAHN. „Dann werden Berufspendler nicht mehr zur Arbeit, Schüler nicht mehr zur Schule und Studenten nicht zu ihrer Vorlesung kommen, weil die Strecke von Bielefeld bis Hannover monatelang ganz gesperrt werden muss. Wir erleben gerade solche Verhältnisse vor den Toren von Frankfurt, wo die Zufahrt von Norden zwei Monate ganz gesperrt werden muss, um den Ausbau auf vier Gleise zu vollenden. Für die Verbindung vom Ruhrgebiet nach Amsterdam steht eine lange Sperrung erst in Aussicht, weil ein drittes Gleis gebaut wird. Fahrgäste zwischen Nürnberg und Bamberg mussten schon ein ganzes Jahr Vollsperrung aushalten, verteilt über viele Jahre, weil dort ein drittes und viertes Gleis gebaut wird. Nirgends in Deutschland ist aber eine Großstadt wie Bielefeld und ein so wichtiger Wirtschaftsraum ganz vom Fernverkehr abgeschnitten.“

Die Erneuerung von drei Bahnbrücken in Bielefeld in den Jahren 2018 und 2019 war nach Auffassung von PRO BAHN nur ein kleiner Vorgeschmack darauf, was mit dem Ausbau der Bestandsstrecke auf Ostwestfalen-Lippe zukommen würde. Allein 12 Bahnhöfe müssten grundlegend umgebaut werden. „Bisher ist Bielefeld nie monatelang vom ICE-Verkehr abgeschnitten gewesen. „Nur eine Neubaustrecke sichert, dass das auch zukünftig nicht geschieht“, erklärt Engel. „Ein Neubau wird, wenn er fertig ist, binnen weniger Tage angeschlossen.“

 

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Besuch im RRX-Besucherzentrum Leverkusen

08.06.2022 23:56 | Das Baustellen-Zentrum informiert zum Rhein-Ruhr-Express

Der Fahrgastverband PRO BAHN besuchte im Juni 2022 das Informationszentrum zum Rhein-Ruhr-Express (RRX) in Leverkusen mit einer 6-köpfigen Delegation auf Einladung von Bettina Feldhausen, die bei der DB Netz AG das Stakeholdermanagement und die Öffentlichkeitsarbeit leitet. Die anstehende 14-monatige Baumaßnahme und Sperrung im Bereich Leverkusen im Rahmen des RRX-Projektes und des S-Bahn-Ausbaus ist der Anlass des Besuchs. Dabei informierten mehrere DB-Mitarbeiter über Kampagnen und Aufmachung der Baustelleninformation. Andreas Görtz ging auf die Verbesserungen im Bereich des Baustellen-Managements ein, die seit der Vollsperrung in Wuppertal 2017 erzielt wurden. Allen voran wurde die öffentliche Information von Baustellen-Ersatzverkehren unternehmensübergreifend organisiert und die Kommunikation einheitlicher gestaltet. 

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Mitgliederzeitung Ruhrschiene 2022-1 erschienen

10.05.2022 01:00

Die PRO BAHN Fahrgastverbände RV Ruhr und RV Münsterland haben ihre Mitgliederzeitung Ruhrschiene 1/2022 erstellt und veröffentlicht.  

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PRO BAHN demonstriert für die Verkehrswende

09.05.2022 23:03 | Infostand anlässlich einer Demonstration vor dem Düsseldorfer Landtag

Die große Demonstration 'Verkehrswende.JETZT!' vor dem Düsseldorfer Landtag nutzte der Fahrgastverband PRO BAHN zur Präsentation seiner Aktivitäten und um mit Mitstreitern und Interessierten ins Gespräch zu kommen. Im Vorfeld zur Landtagswahl Nordrhein-Westfalen versammelten sich am sonnigen Sonntag 8. Mai 2022 tausende von Demonstranten, insbesondere Fahrradfahrer. Der Fahrgastverband ist über Vertreter Lothar Ebbers intensiv in die politische Arbeit des Landtages eingebunden und verfolgt Landesverkehrspolitik seit Jahren mit kritisch-konstruktivem Blick. Auch nach der Landtagswahl wird sich PRO BAHN weiter für die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs in Nordrhein-Westfalen einsetzen. Der Rundfunk WDR besuchte den Infostand von PRO BAHN und berichtete im Anschluss in der Aktuellen Stunde, siehe Link.

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