Baustellenfahrplan Oberhausen – Wesel ist ein Affront gegen die Fahrgäste

24.02.2021 00:35

Heftige Kritik äußert der Fahrgastverband PRO BAHN an den Baustellenfahrplänen auf der Strecke Oberhausen – Wesel – Emmerich. Hier gibt es fast jeden Monat eine Vollsperrung am Wochenende und anschließend von Montag bis Freitag einen eingeschränkten Verkehr wegen eingleisig zu befahrener Abschnitte. Seit einem halben Jahr lässt DB Netz in diesen Fällen meist den RE 5, den RE 49 und einzelne oder alle Zusatzzüge des RE 19 zwischen Oberhausen und Wesel ersatzlos ausfallen, so dass nur der stündliche RE 19 diese Strecke bedient. Dadurch wird die angebotene Platzkapazität pro Stunde von 1.606, in der Spitzenstunde sogar 2.383, auf nur noch 510 abgesenkt, so dass teilweise nicht mehr alle Fahrgäste mitgenommen werden können, auf jeden Fall aber Corona-konforme Abstände kaum einhaltbar sind.

Besonders verärgert ist PRO BAHN darüber, dass in dieser Woche (22. – 26.02.) die angebliche Eingleisigkeit zwischen Oberhausen-Sterkrade und Dinslaken überhaupt nicht besteht, so dass RE 5 und RE 49 normal verkehren könnten. Dies sei bereits das vierte Mal in den letzten Monaten, dass DB Netz eine Teilsperrung nicht rechtzeitig abgesagt habe und die Fahrgäste den massiv eingeschränkten Verkehr ertragen mussten, wohl wissend, dass zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute Teilsperrung für die Durchführung der Bauarbeiten erfolgen wird.

Nach Ansicht von PRO BAHN ist es bei den Eingleisigkeiten zwischen Oberhausen und Wesel immer möglich, noch eine zweite stündliche Fahrplantrasse zu konstruieren, ggf. als Pendelzug zwischen Oberhausen und Wesel mit Anschluss Richtung Düsseldorf. Darüber hinaus sollten die Planungen der Baustellenverkehre immer auch einen „Plan B“ für die kurzfristige Absage von Bauarbeiten enthalten. Solche Fahrplanänderungen seien auch kurzfristig für die Fahrgäste kommunizierbar.

PRO BAHN blickt mit Sorge auf die anstehenden Bauarbeiten auf der Strecke, wo es auch zu wochenlangen Vollsperrungen auf Teilabschnitten kommen soll. Hier gelte es, wesentlich besser als bisher die Interessen der Fahrgäste zu berücksichtigen.

 

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Düsseldorfer S-Bahn-Konzept ist Chance für Verkehrswende

16.02.2021 01:01 | Taktverdichtung und neue Linien bieten Vorteile für Fahrgäste

Der Verkehrsbund Rhein-Ruhr (VRR) hat Ende 2020 Überlegungen zum S-Bahn Konzept des Düsseldorfer S-Bahn-Knotens in öffentlichen Fachgremien präsentiert. Darin ist eine Umstellung auf einen 15-Minuten-Grundtakt vorgesehen. Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die Überlegungen im Grundsatz und wünscht sich eine Prioritätensetzung im Interesse der Fahrgäste.

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Neukonzeption S-Bahn-Knoten Düsseldorf Hbf

29.01.2021 12:41 | Der VRR favorisiert weiterhin einen 15/30.-Min.-Takt mit überlagernden RE/RB-Schnellverbindungen

Anlässlich der Diskussion über eine mögliche (Teil-) Elektrifizierung der S 7 Wuppertal-Remscheid-Solingen-Düsseldorf hat der VRR eine mögliche Neukonzeption des S-Bahn-Angebotes für Düsseldorf u.U. erarbeitet. Das schon bei der Neugestaltung der S-Bahn-Linien 1, 3 und 9 angewandte Prinzip, den 20-Min.-Takt durch einen 15/30-Min.-Takt zu ersetzen und abschnittsweise mit einer Schnellverbindung zu überlagern, wird hier weiter fortgesetzt.

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Auftaktveranstaltung Bahnprojekt Hannover – Bielefeld

14.01.2021 18:00

Am Donnerstag, 14. Januar 2021, fand der öffentliche Auftakt zum Bahnprojekt Hannover – Bielefeld als digitale Veranstaltung statt. Die DB Netz AG informierte über Varianten zum Infrastrukturprojekt Hannover – Bielefeld. Ein öffentlicher Livestream übertrug Vorträge von DB, Verkehrsministerien, Kreisen und Kommunen. Die DB sprach vor über 1000 Teilnehmern über ihre Überlegungen zum Projekt und es gab zahlreiche Wortmeldungen aus der breiten Gesellschaft. Im öffentlichen Chat konnten Teilnehmer Fragen und Hinweise eingeben. Neben Verantwortlichen der Bahn sprachen politische Persönlichkeiten: 

  • Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur),
  • Bernd Althusmann (Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung),
  • Hendrik Schulte (Staatssekretär im Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen)
  • Anna Bölling (Landrätin Kreis Minden-Lübbecke)
  • Jürgen Müller (Landrat Kreis Herford)
  • Sonja Gerlach (Bürgermeisterin Stadt Porta Westfalica)
  • Jörg Farr (Landrat Landkreis Schaumburg)
  • Mike Schmidt (Bürgermeister Samtgemeinde Nenndorf)

Mehr unter: https://www.hannover-bielefeld.de/auftakt

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Mitgliederzeitung Ruhrschiene 2020-4 erschienen

18.12.2020 00:25

Die PRO BAHN Fahrgastverbände RV Ruhr und RV Münsterland haben ihre Mitgliederzeitung Ruhrschiene 4/2020 erstellt und veröffentlicht.  

Ruhrschienen-Archiv

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Fahrplan 2021 bringt Verbesserungen

13.12.2020 18:35 | Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt Taktverdichtungen und eine Netzausweitung im deutschen Fernverkehr. Einige Kritikpunkte gibt es allerdings.

Bildquelle: bahnreise-wiki.de

Seit dem 13. Dezember 2020 gilt der Bahn-Fahrplan 2021. Für Nordrhein-Westfalen gibt es gute Neuigkeiten: mehr Direktverbindungen Bonn-Berlin, sowie mehr Kapazität durch größere ICE4-Züge. Städte am Niederrhein erhalten erstmals ICE-Direktanschluss nach Berlin (Krefeld, Erkelenz). Wir freuen uns über die nun durchgehende S28 der Regiobahn über Mettmann hinaus nach Wuppertal. Abschied nehmen wir vom RE4, der nun als RRX unterwegs ist. Der Rhein-Niers-Express RB33 bekommt neue Züge und somit mehr Kapazität. Deutschlandweit sind die wichtigsten Verbesserungen auf den Strecken München-Zürich, Hamburg-Berlin, Berlin-Krakau. Der Fahrgastverband PRO BAHN kommentiert den Fahrplan 2021 in einem Video-Beitrag.

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