PRO BAHN Regionalverband Ostwestfalen-Lippe

Der Regionalverband Ostwestfalen-Lippe kümmert sich als Untergliederung vom Fahrgastverband PRO BAHN, Landesverband NRW e.V. um die Fahrgastinteressen im Regierungsbezirk Detmold mit der Stadt Bielefeld sowie den Kreisen Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn. Mit neuen Impulsen möchten wir im System des Bus- und Bahnverkehrs Innovationen im Sinne der Fahrgäste aufs Gleis setzen. Hierzu sammeln wir Anregungen und Ideen, leiten Vorschläge weiter und verfolgen den weiteren Verlauf - bestenfalls natürlich deren Umsetzung.

Sie erreichen durch uns die Mitglieder der Initiative und darüber hinaus Politiker, Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger. Sozusagen diejenigen, die für Entscheidungen zuständig sind und über Ihre Erlebnisse in Bus und Bahn mitbestimmen. Der Fahrgastverband PRO BAHN macht Ihre Erfahrungen und Wünsche öffentlich und Informiert über das aktuelle Geschehen vor Ort.

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... mitmachen bewegt! Fahrgastverband PRO BAHN, Regionalverband OWL

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Meldungen aus OWL

In 10 Minuten von Bad Salzuflen nach Bielefeld

17.02.2022 16:03 | Neubaustrecken-Anschluss kann Rhein-Ruhr-Express in den Kreis Lippe bringen

Bielefeld Hauptbahnhof
Direkt in den Bielefelder Hauptbahnhof auch von Bad Salzuflen aus: Kein Wunschtraum mehr, sondern nah an der Realität.

Wenn eine ICE-Neubautrasse durch das Stadtgebiet Bad Salzuflen führen sollte, dann könnte die Kurstadt davon in überraschendem Ausmaß profitieren. Darauf weist der Fahrgastverband Pro Bahn hin. Eine sehr schnelle Direktverbindung nach Bielefeld und bis ins Ruhrgebiet und nach Köln würde in greifbare Nähe rücken.

„Wir haben von Anfang an für möglich gehalten, dass eine ICE-Trasse entlang der Autobahn A 2 führen kann“, erklärt Rainer Engel, der für den Fahrgastverband Pro Bahn die Interessen der Fahrgäste im Dialogforum vertritt. „Wir haben auch alle Varianten in Betracht gezogen und geprüft, die die Kurstadt verschonen, aber bislang ist keine überzeugende Alternative gefunden und vor allem in Niedersachsen besteht kein Interesse an alternativen Ideen. Es ist daher an der Zeit, an der Werre darüber nachzudenken, wie man von dieser Situation profitieren kann.“

 

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Initiative Deutschlandtakt: Widuland-Studie zerstört Deutschlandtakt

27.01.2022 18:24 | Fahrzeit bis zu einer Stunde länger als Deutschlandtakt

Durchs Wesergebirge nach Hannover

Verheerende fachliche Mängel in der Widuland-Studie zur Bahn-Neubaustrecke sind in eine vertiefte Prüfung durch die Initiative Deutschlandtakt festgestellt worden: Mit Tricks und Täuschungen werden die wahren Folgen bei Fahrzeiten und Kosten unter den Tisch gekehrt. Ein solches Vorgehen  erschwert eine sachliche Diskussion über Alternativen zur derzeitigen Neubauplanung deutlich. Aus Sicht der Initiative Deutschlandtakt haben die Autoren ihre Aufgabe weit unterschätzt.

 

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Almetalbahn: PRO BAHN sieht Verkehrskonzept positiv

21.12.2021 10:29 | Initiative Deutschlandtakt betont überregionale Bedeutung

Almetalbahn

Fahrgastverband PRO BAHN und Initiative Deutschlandtakt sehen das Verkehrskonzept für eine reaktivierte Almetalbahn positiv, das der Machbarkeitsstudie für die Reaktivierung zugrunde gelegt wird. Die ersten Details hierzu sind am 9. Dezember 2021 der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Nahverkehr Paderborn-Höxter vorgestellt worden.

Das vorgestellte Verkehrskonzept sieht grundsätzlich eine Verknüpfung der heute schon bestehenden Taktknoten im Paderborner Hauptbahnhof und im Bahnhof Brilon Wald vor. „Damit sind Rundum-Anschlüsse in alle Richtungen für die Fahrgäste gesichert“, erklärt Rainer Engel, der in NRW die Initiative Deutschlandtakt vertritt. „Mit einer Fahrzeit von Brilon bis Paderborn von einer Stunde ist es möglich, die reaktivierte Strecke nahtlos in den Deutschlandtakt einzupassen. Durch gute Anschlüsse wird die Strecke deutlich attraktiver. Mit allen Verbesserungen, die der Deutschlandtakt vorsieht, kann die Fahrzeit von Büren nach Berlin deutlich unter vier Stunden betragen.“

Fest steht schon, dass Züge durch das Almetal über Brilon Stadt hinaus fahren sollen. Näher untersucht wird eine Durchbindung bis Dortmund, mit dem die Westfalenmetropole in 2 Stunden ohne Umsteigen erreicht würde, oder nach Marburg, das nach zweieinhalb Stunden erreicht würde. „Alle Züge sollen stündlich fahren“, erläutert Engel. „Das ist eine völlig andere Qualität als der legendäre Heckeneilzug, der früher zur Mittagszeit durch das Almetal rollte und nur in Büren hielt. Vielleicht kann von Paderborn bis Büren auch halbstündlich gefahren werden, auch das wird untersucht. Es kommt darauf an, welche Variante die größere Nachfrage hat.“

„Die Anzahl der Zwischenhalte, die eingerichtet werden können, ist begrenzt“, erläutert Engel zum Taktfahrplan. „Aber jeder größere Ort bekommt eine Station. Diese muss nicht unbedingt dort sein, wo der Bahnsteig früher einmal war, sondern möglichst dort, wo der Bahnsteig leicht erreichbar ist. Busse werden auch nicht überflüssig. Hierfür ein Konzept aufzustellen, das Bahn und Bus geschickt vernetzt, ist eines der nächsten anspruchsvollen Schritte im Planungsprozess.“

Über Lärm müssen sich die Anwohner keine großen Sorgen machen. „Die Almetalbahn wird elektrisch fahren und leiser sein als jede Durchgangsstraße in den Ortschaften“, erklärt Engel. „Dieser Fortschritt wird in wenigen Jahren in ganz Ostwestfalen einziehen.“

Engel ist zuversichtlich, dass die Almetalbahn auch die Hürde der Wirtschaftlichkeit nimmt. „Ein entscheidender Faktor ist, dass die Region hinter dem Projekt steht und es mit konstruktiven Vorschlägen begleitet.

Dabei kommt es darauf an Baukosten zu senken und Fahrgastpotenziale zu benennen. Je höher der Nutzen und je geringer die Kosten kalkuliert werden können, umso wahrscheinlicher wird der Erfolg“, da ist sich der Bahnexperte sicher. „Die Wirkung dieses Lückenschlusses im Schienennetz wird weit über die Region hinaus strahlen.“

 

Zur Präsentation des Planungsstandes zur Almetalbahn

Weitere Sitzungsunterlagen finden Sie hier

Zur Website Almetalbahn-Reaktivierung

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Bahn-Neubaustrecke Bielefeld – Hannover: Verkehrsverbände: Planungsdialog der Deutschen Bahn zielführend

03.12.2021 10:51 | Kritik der Naturschutzverbände nicht gerechtfertigt

Porta Westfalica

Der Fahrgastverband PRO BAHN und der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD)  sehen die von der Deutschen Bahn AG durchgeführte frühe Öffentlichkeitsbeteiligung zum Aus-/Neubau der Bahnstrecke Bielefeld – Hannover als zielführend und bisher erfolgreich an. Die Kritik am Verfahren durch Naturschutzverbände ist nicht gerechtfertigt.

Erkennbar ist, dass die DB-Planung unter Beteiligung der Verbände sehr genau Naturschutzgebiete, aber auch Trinkwasserschutz und andere Schutzgüter – beispielsweise Heilquellen - aufnimmt und bei der Planung berücksichtigt. Als Ergebnis des DB-Planungsdialogs sind digitale Karten öffentlich einsehbar, die Schutzgüter detailliert erfassen und kategorisieren. Auch werden fortlaufend eingehende Hinweise dort aufgenommen und ergänzt. Das zeigte sich jüngst bei zwei DB-Bürgeranhörungen in Bad Nenndorf und in Bückeburg. Zugleich legen die dort vorgelegten Analysen des DB-Planungsteams offen, dass der von Umweltverbänden und Naturschutz-Aktivisten geforderte Ausbau ausschließlich entlang der Bestands-strecke nicht als „sanfter Eingriff“ betrachtet werden kann. „Heutige Anforderungen an Lärmschutz und Sicherheit machen es unmöglich, einfach neue Gleise neben die alten zu legen“, berichtet Rainer Engel vom Fahrgastverband PRO BAHN. „Selbst wenn die Züge nicht schneller als heute fahren, müssten im Bestand mancherorts Wohngebäude beseitigt und Gärten verkleinert werden. Sicher auch deswegen haben selbst Gutachter, die von den örtlichen Bürgerinitiativen beauftragt wurden, jüngst Überlegungen für Neubautrassen im Raum Bückeburg und Wunstorf vorgelegt“, berichtet Engel.

Die Verkehrsverbände sehen den Dialog mit der Deutschen Bahn übereinstimmend als ehrlich und konstruktiv an. Vorgetragene Anliegen finden umfassend Berücksichtigung. Es strapaziere allerdings die Geduld vieler Teilnehmender, wenn im DB-Planungsdialog auf Betreiben der Naturschutzverbände allzu oft über Formalitäten oder auch über ein „Selbstbild“ des Planungsplenums verhandelt wird. „So erreichen wir die Verkehrs-wende nie“ stellt Kerstin Haarmann fest, sie ist Bundesvorsitzende des VCD und selbst Mitglied des Planungsplenums.

Einig sind sich Naturschutz-, Verkehrs- und Fahrgastverbände in dem Bestreben, die bisher fest vorgegebene Zielfahrzeit für die Schienenverbindung Bielefeld – Hannover von 31 Minuten auf den Prüfstand zu stellen. „Diese Vorgabe im Planungsauftrag ist zu überprüfen, wenn die Umweltinteressen der Region mit dem Interesse an einem attraktiveren, umweltfreundlichen Bahnverkehr in die Waage kommen sollen. Letztlich müsse der Deutschlandtakt vorgeben, welche Fahrzeit „zielführend“ sei, damit sowohl in Hannover und Bielefeld aber auch in der gesamten Region OWL und Schaumburg mit guten Anschlüssen die Fahrt aus jeder Region in jede Region beschleunigt wird. Nur mit schnelleren Bahnverbindungen kann die Region der Forderung nach einer breiteren oder gar neuen Autobahn entgegentreten.

Weitere Informationen:
www.neubaustrecke-bielefeld-hannover.de

Pressekontakt:
Rainer Engel, PRO BAHN
Tel. 052 31 300 112
E-Mail: engel(at)neubaustrecke-bielefeld-hannover

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Regionalversammlung OWL wählt neuen Vorstand

23.10.2021 12:37

Am Samstag den 23.10.2021 fand im Alten Rathaus in Lage die diesjährige Regionalversammlung des RV OWL statt. Zentraler Punkt war die Wahl eines neuen Vorstandes für die nächsten zwei Jahre. Willi Wächter wurde als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt.

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Neubau Hannover – Bielefeld: Gegengutachten nicht zukunftsfähig

02.09.2021 11:32 | PRO BAHN für sinnvollen Kompromiss zwischen Fahrplan und Ökologie

Porta Westfalica
Weiterhin an der Porta Westfalica vorbei?

Das Gegengutachten zur Neubaustrecke Bielefeld – Hannover ist aus Sicht des Fahrgastverbandes PRO BAHN nicht geeignet, eine zukunftsfähige Lösung für den Engpass vorzuschlagen.

Nach Auffassung von PRO BAHN können tragfähige Aussagen über sinnvolle Trassen für die Verbindung Bielefeld – Hannover erst getroffen werden, wenn die Deutsche Bahn die derzeit in Arbeit befindlichen detaillierten Karten über die Raumwiderstände vorlegt.

Ingenieure erarbeiten derzeit im Auftrag der Bürgerinitiative Widuland (Vlotho) eine alternative Trasse mit etwa 48 km Länge von Minden nach Hannover, die die Fahrzeit zwischen Bielefeld und Hannover um nur 7 Minuten verkürzen würde. Diese Trasse muss entweder durch ein großes Landschaftsschutzgebiet nördlich von Bückeburg führen oder unmittelbar am Stadtrand von Bückeburg vorbei gebaut werden und hat daher bereits in Bückeburg zu massiven Reaktionen geführt. PRO BAHN hält es nicht für sinnvoll, ökologische Vorteile für Nordrhein-Westfalen m gegen Nachteile ausschließlich in Niedersachsen auszuspielen.

Daneben sieht PRO BAHN keine bundespolitische Basis für eine Fahrzeitverkürzung von nur 7 Minuten. Hinter der Fahrzeitverkürzung stehen die Interessen von mehr als 20 Millionen Bundesbürgern von Aachen bis Berlin, Dresden und Stralsund.

Die Bundesregierung besteht derzeit darauf, die kürzest mögliche Fahrzeit zwischen Bielefeld und Hannover zu realisieren. Um die Fahrzeit von31 Minuten zu erreichen, müssen 78 Kilometer neu gebaut werden, dafür sind mehr als 5 Milliarden Euro veranschlagt. Der Fahrgastverband PRO BAHN schlägt eine Trasse von Bad Oeynhausen bis Seelze vor, die etwa 4 Milliarden Euro kosten und etwa 36 Minuten Fahrzeit benötigen würde. Damit würde die Fahrt Bielefeld – Hannover um 12 Minuten schneller, zugleich die Fahrt von Osnabrück nach Hannover um mehr als 20 Minuten beschleunigt, so dass auch Niedersachsen von den Beeinträchtigungen durch einen Neubau einen großen Nutzen hätte.

Notwendig für eine solche verkürzte Trasse ist aber Abschied von einer ideologischen Überhöhung von Taktknoten. Hannover ist nicht der Nabel des Deutschlandtakts, zu dem der Bahnhof von der Bundesregierung hochgejubelt wird. Entscheidend für den Fahrgast ist, dass die Anschlüsse passen, nicht aber, dass der große Zeiger der Uhr genau nach oben oder unten zeigt. Je kleiner ein Bahnhof ist, umso wichtiger wird der Taktknoten. Für große Bahnhöfe sind andere Lösungen sinnvoller, weil ohnehin nicht alle Züge gleichzeitig an den Bahnsteig passen.

Dass der Deutschlandtakt im Knoten Hannover nicht sinnvoll durchgeplant ist, zeigt die Tatsache, dass in der Verbindung Bielefeld – München eine Wartezeit von 31 Minuten hingenommen werden muss. Nach Berechnungen von PRO BAHN lässt sich dieser Nicht-Anschluss aufgrund anderer Bedingungen auch nicht beseitigen, zeigt aber auf, dass von Bielefeld nach Hannover die letzte Minute nicht herausgeholt werden muss.

PRO BAHN wird daher im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Neubaustrecken-Projekt darauf achten, dass ein sinnvoller Kompromiss zwischen Beeinträchtigungen der Bürger und den Bedingungen des Deutschlandtakts gefunden wird. Dabei legt PRO BAHN besonderen Wert darauf, den Nutzen einer Neubaustrecke über den reinen Hochgeschwindigkeitsverkehr hinaus zu betonen. So kann mit einer Kurve bei Hannover eine Direktverbindung von Bielefeld nach Hamburg mit nur 90 Minuten Fahrzeit geschaffen werden. Den Bau dieser Kurve, die nur 200 Millionen Euro kosten soll. Der Deutschlandtakt sieht den Bau dieser Kurve vor, nicht aber den Halt des Zuges in Bielefeld, der hier fahren soll. Auch die Nutzung der Neubaustrecke für schnelle Regionalzüge ist in Betracht zu ziehen.

 

Weitere Informationen auf der Website der Initiative Deutschlandtakt und PRO BAHN zum Projekt.

Über diese Website steht auch ein Newsletter zur Verfügung.

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