Mitgliederzeitung Ruhrschiene 2020-4 erschienen

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Die PRO BAHN Fahrgastverbände RV Ruhr und RV Münsterland haben ihre Mitgliederzeitung Ruhrschiene 4/2020 erstellt und veröffentlicht.  

Ruhrschienen-Archiv


Kommentare

Kommentar von Albrecht Buscher |

Hallo zusammen,
Da gibt's seit vielen Jahren erstmals wieder eine Neubaustrecke im SPNV, die am 13.12. regulär in Betrieb gegangen ist, nämlich die S28 von Mettmann nach Wuppertal; und in der Ruhrschiene kein einziges Wort dazu. Warum? Ist die gesamte Region entlang der Wupperschiene so uninteressant?
Liebe Grüße Albrecht Buscher

Kommentar von Peter Lelowski |

Lieber Albrecht, wir beide sind seit mehr als 25 Jahren dem gleichen Wirkungsbereich also SPNV verbunden. Daher möchte ich Dich nicht darauf hinweisen, daß das Bergische Land nicht zum Ruhrgebiet gehört.

Kommentar von Martin Schiffmann |

Die Antwort von Peter Lelowski ist bezeichnend für das äußerer Erscheinungsbild von Pro Bahn in NRW. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

In bester kleinbürgerlicher Denkart und in dem selbst oder von "oben" auferlegten Maulkorberlaß hört das Denken an den Regionalverbandsgrenzen immer noch auf. Ich weiß bestens, wovon ich rede: Von 1989 bis 1999 war ich Mitglied im ProBahn Regionalverband Niederrhein, davon über die Hälfte im Vorstand tätig. Ich habe sie noch im Ohr, die unzähligen, nervigen und unnötig Kräfte und Ressourcen zehrenden und völlig überflüssigen Diskussionen, dass man sich über eine Reaktivierung einer stillgelegten oder Verbesserung einer vorhandenen Bahnstrecke maximal bis zur Regionalverbandsgrenze unterhalten dürfe.

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Das Grundproblem einer völlig unzeitgemäßen Raumaufteilung schleppt ProBahn NRW seit den Zeiten von Kurt Bielecki immer noch mit sich rum - eine Besserung ist lt. obigem Kommentar offenbar auch in naher Zukunft nicht zu erwarten. Solange der VRR als Gesamtverkehrsverbund von diversen ProBahn Regionalverbänden "beansprucht" wird, wird das nix (zu viele Köche verderben bekanntlich den Brei).---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Das im Ruhrgebiet nicht auf den Streckenneubau im Raum Wuppertal hingewiesen wird, zeugt von bornierter Engstirnigkeit und dem fehlenden Vermögen, über die eigene Kirchturmspitze hinausblicken zu wollen oder zu können - ein wahres Armutszeugnis-----------------------------------------------

1999 habe ich mein Vorstandsamt niedergelegt und meine Mitgliedschaft bei Pro Bahn beendet, weil man mir im Rahmen von Streckenreaktivierungen jedwede Überlegungen zum Güterverkehr untersagte und ich zudem erkannte, dass 80% der Mitgliedsbeiträge für die Erstellung der Zeitschrifft "Der Fahrgast" verbraucht wurden und nach weiteren Abzügen für Bundes- und Landesarbeit lediglich 5% für die Arbeit vor Ort übrigblieb - in meinen Augen eine Farce. Das Maß endgültig voll machte schließlich ein selbstherrlich wirkender Jurist aus dem Lipperland, der die Zeitschrift "Der Fahrgast" erstellte und ganz offensichtlich als sein persönliches Srachrohr (miß-) brauchte. Beiträge aus den Regionen vor Ort und ihren Aktionen/Planungen konnteen nur unter Anwendung von Druck "von oben" platziert werden. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

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Ich habe meinen Austritt aus diesem Fahrgastverband bis heute keine Sekunde lang bereut und der Mitgliederschwund in NRW, die Inaktivität vor Ort und solche engstirnigen Klopse wie von Peter Lelowski bestätigen mir, dass meine damalige Austrittsentscheidung goldrichtig war. Quo vadis Pro Bahn NRW?


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