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Rhein-Ruhr-Express
Der bessere Rhein-Ruhr-Express (RRX)
Infrastrukturmaßnahmen 1
 
Zielsetzungen
 
Ziel sollte sein, die Strecke Dortmund -- Duisburg möglichst durchgehend auf 160 km/h auszubauen. Die Abschnitte Hamm -- Dortmund, Duisburg -- Düsseldorf (Ferngleise) und Düsseldorf -- Köln sind bereits weitgehend für 200 km/h ausgebaut.

In den Bahnhöfen sollen möglichst zwei gleichberechtigte Bahnsteigkanten je Richtung vorhanden sein, um die Züge wechselweise einfahren zu lassen und so die Zugfolgezeiten zu verkürzen. Dabei sind Weichen zu verwenden, die auch im abzweigenden Strang mit hoher Geschwindigkeit befahren werden können.


Signalsystem
 
Die komplette Strecke einschließlich der Bahnhöfe sollte mit moderner linienförmiger Zugbeeinflussung ausgerüstet werden, um dichte Takte und schnelle Bahnhofseinfahrten auch im abzweigenden Strang zu ermöglichen. Damit brauchen Züge mit starker Bremsleistung nicht bereits am Vorsignal die Geschwindigkeit zu reduzieren, nur weil irgendwo in der Fahrstraße eine abzweigende Weiche liegt. Der Bremszielpunkt kann kurz vor dem Gefahrpunkt liegen. Durchrutschwege hinter Hauptsignalen sind nicht erforderlich. Die Ausfahrt ist ohne Geschwindigkeitsbeschränkung möglich, auch wenn sie bei der Einfahrt noch nicht gestellt war. Die Blockabstände können erheblich verkürzt werden.

Dabei soll auf das europaweit genormte Signalsystem ETCS Level 2 mit CIR-ELKE-Funktionalität gesetzt werden, da der LZB-Standard zukünftig nicht mehr verwendet werden soll. Vorrangig sind die Abschnitte Düsseldorf -- Köln (Mischverkehr mit 200 km/h schnellem Fernverkehr), Oberhausen -- Emmerich-Grenze (Mischverkehr mit Fernverkehr und internationalem Gütervekehr, ETCS-Ausrüstung ohnehin bereits vorgesehen) und Duisburg -- Dortmund (am dichtesten belasteter Abschnitt der RRX-Strecke) ausgerüstet werden. Die ETCS-Signalausrüstung soll auch die großen Bahnhöfe umfassen, um die Vorteile gegenüber PZB90 bei den Ein- und Ausfahrgeschwindigkeiten nutzen zu können.

Um die Strecke flexibel nutzen zu können, müssen jedoch auch Züge mit herkömmlicher Signalausrüstung (PZB) verkehren dürfen.

Für flexiblen Betrieb auch bei Betriebsstörungen ist eine durchgehende Ausstattung mit Gleiswechselbetrieb sinnvoll, außerdem möglichst viele Überleitmöglichkeiten (wo möglich mit Puffergleis) auch zur parallelen S-Bahn-Strecke.

Energieversorgung
 
Vermutlich müssen auch die Fahrleitung und die Unterwerksleistung verstärkt werden, wenn spurtstarke Züge in dichtem Takt eingesetzt werden sollen.

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