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Der bessere Rhein-Ruhr-Express (RRX) Maßnahmen an anderen Strecken
Die Rhein-Ruhr-Express-Strecke darf nicht losgelöst vom übrigen Netz der Metropolenregion Rhein-Ruhr betrachtet werden. Durch Ausbaumaßnahmen auf anderen Strecken kann die Stammstrecke entlastet werden.
Es ist nicht zielführend, alle anderen Strecken und Verkehrsmittel nur als Zubringer zu betrachten. Stattdessen müssen auch abseits der Hauptstrecke attraktive Direktverbindungen geschaffen werden.
Maßnahmen an anderen Strecken, die zu Taktverdichtungen und mehr Pünktlichkeit führen, sorgen auch für Entlasung der Hauptstrecke und für mehr Pünktlichkeit im gesamten ITF. Im folgenden einige Maßnahmen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Hamm-Osterfelder Bahn
Diese Strecke sollte zwischen Gelsenkirchen-Buer Nord und Recklinghausen wieder von Personenzügen genutzt werden. Dadurch erhalten Herten und Westerholt eine SPNV-Anbindung und außerdem Bottrop, Gladbeck, Gelsenkirchen-Buer und Recklinghausen eine verbesserte Anbindung an die großen Städte im Ruhrgebiet und an die Rheinschiene.
S-Bahn-Hauptstrecke im Raum Essen
Die S-Bahn-Hauptstrecke im Raum Essen wird von drei S-Bahn-Linien und anderen Zügen wie RE 14 befahren. Zur Steigerung der Pünktlichkeit sollte insbesondere die niveaufreie Ausfädelung der S 3 in Essen-Steele Ost verwirklicht werden. Dieser Ausbau ist im Gutachten des Bundes vorgesehen, um RE 16 und RB 40 über die S-Bahn-Strecke zu führen. Wir halten diesen Ausbau auch für erforderlich, wenn diese Linien wie von uns gewünscht weiter auf den Ferngleisen verbleiben.
Zweigleisiger Ausbau Essen-Borbeck - Bottrop
Die Wiederherstellung der Zweigleisigkeit dieses Abschnitts ist schon lange geplant und muss endlich realisiert werden. Er ist dringende Voraussetzung für mehr Züge und mehr Pünktlichkeit ins nördliche Ruhrgebiet. Diese Maßnahme ist auch für die Wiedereinführung von Personenverkehr auf der Hamm-Osterfelder Bahn sinnvoll.
Personenverkehr linksrheinisch vom Niederrhein nach Düsseldorf
Der Verkehr vom linken Niederrhein (Moers, Duisburg-Rumeln, Krefeld-Uerdingen) in die Landeshauptstadt muss nicht über Duisburg mit Umstieg auf die Rhein-Ruhr-Express-Strecke erfolgen. Sinnvoll ist stattdessen die Einrichtung einer stündlichen Direktverbindung Moers -- Krefeld-Uerdingen -- Meerbusch-Osterath -- Düsseldorf. Die Gleise sind vorhanden, zusätzliche Weicheneinbauten sind notwendig, um alle Halte bedienen zu können.
Ausbaumaßnahmen im Raum Köln
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Zügige Anlage eines zusätzlichen Bahnsteiges im Kölner Hauptbahnhof mit zwei weiteren Gleisen (12+13) auf der Seite zum Breslauer Platz. Der Bahnsteig mit den Gleisen 10+11 im Kölner Hauptbahnhof für S-Bahnen und Nahverkehre ist mit einer Zugdichte von im Schnitt vier Minuten im Tagesverkehr erheblich überlastet. In seiner Breite ist dieser Bahnsteig nicht für das hohe Verkehrsaufkommen dimensioniert, welches er heute schon zu bewältigen hat.
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Der Bau von S-Bahn-Gleisen am Kölner Westring einschließlich der kreuzungsfreien Einfädelung der Eifelstrecke in Hürth-Kalscheuren. Dies ist einer der wesentlichen Engpässe im Kölner Raum. Hier stehen noch keine genauen Termine fest. Die Planungen sollten unverzüglich weitergeführt werden und die Maßnahme mit einer hohen Priorität versehen werden, damit ein Baubeginn in den nächsten Jahren möglich wird.
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