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Informationen vom Fahrgastverband PRO BAHN zum GDL-Streik erhalten Sie auf der Bundesverbandswebseite.
Appell an Landesverkehrsminister Schwanhold - BahnCard-Rabatt bei Verbundtarifen erhalten, MobilCard entwickeln
In den westfälischen Verkehrsverbünden ist es schon beschlossene Sache, am Niederrhein wird ein gleichlautender Beschluss erwartet: Der BahnCard-Rabatt für Verbundfahrausweise entfällt. Inhaber der BahnCard zahlen damit für den Einzelfahrausweis 66 Prozent mehr.
"Das ist ein harter Schlag für Bus- und Bahnstammkunden", wendet sich der Vorsitzende des Fahrgastverbands PRO BAHN, Oliver Stieglitz, gegen die Entscheidung von DB und Verkehrsverbünden. Besonders verärgert ist man bei PRO BAHN über die fehlende Initiative von NRW-Verkehrsminister Schwanhold. "Noch im März 2000 hat der Minister das Ziel formuliert, die Gültigkeit der BahnCard als Kundenkarte auf alle Verbünde auszuweiten. Die Anerkennung übergreifend in Bus und Bahn wurde damals als Vorteil genannt, um den von 50 auf 40 Prozent abgeschwächten Rabattsatz beim Ticketkauf mit BahnCard zu rechtfertigen."

Zum 15. Dezember wird die BahnCard im Verbundverkehr wertlos. Im verbundübergreifenden Schienenverkehr wird der Rabattsatz statt derzeit 50 Prozent auf 25 Prozent halbiert. Bundesverkehrsminister Bodewig, verantwortlich für die Deutsche Bahn AG, und sein NRW-Amtskollege Schwanhold, zuständig für den Nahverkehr im Land NRW, tragen dafür die politische Verantwortung. Aus Sicht von PRO BAHN scheint mit der saftigen Preiserhöhung ein Fahrgastschwund im öffentlichen Verkehr vorprogrammiert: "Keinem Kunden ist bei dieser horrenden Preistreiberei zu verdenken, dass er seine Verkehrsmittelwahl neu überdenkt. Statt mehr Klimaschutz durch Nutzung von Bus und Bahn erhalten wir mehr Stress und Stau durch zunehmenden PKW-Verkehr."

Aus Sicht des Fahrgastverbands trifft die geplante Entwertung der BahnCard durch Halbierung des Rabattsatzes gerade die treuesten Bahnkunden. Statt der von der Deutschen Bahn geplanten DB-BahnCard mit 25 Prozent Rabatt fordern die Fahrgastvertreter eine Weiterentwicklung des DB-Produktes BahnCard zur unternehmensübergreifend gültigen "MobilCard".
"Eine MobilCard ermöglicht Bahn- und Busfahren zum halben Preis überall in Deutschland", erläutert Kurt Meisen, Tarifexperte bei PRO BAHN NRW.
PRO BAHN Vorsitzender Oliver Stieglitz: "Statt mit der Fahrpreiserhöhung treue Bahnkunden zu vergraulen, können mit einer staatlich geförderten MobilCard viele neue Kunden gewonnen werden, die Busse und Bahnen besser auslasten und damit letztlich den Verkehrsunternehmen Mehreinnahmen bescheren. Die Förderung und Einführung der MobilCard ist das beste Kundenbindungsprogramm für Busse und Bahnen, das es gibt. Gerade im Land NRW liegt dafür eine große Chance und Verantwortung, Minister Schwanhold ist am Zug!"
Veröffentlicht am 13.09.2002 | 1.164 Klicks

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