Die Oberbergische Bahn (RB25) ab Ende 2017 bis nach Lüdenscheid

| Verkehrsvertrag mit DB Regio NRW unterzeichnet

Foto: @ Roland Stahl

Die Deutsche Bahn plant, die Reaktivierung der Bahnstrecke von Meinerzhagen nach Lüdenscheid-Brügge zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017. Dann können erstmals die Fahrgäste ohne Umstieg von Köln über Gummersbach nach Lüdenscheid mit der RB 25 fahren . Der Verkehrsvertrag zwischen dem Zweckverband Nahverkehr WestfalenLippe (NWL) und DB Regio NRW ist unterzeichnet.

„Wir freuen uns darüber, dass es uns nach intensiven Gesprächen gelungen ist, die doch erheblichen Mehrkosten zu finanzieren und nunmehr die Signale auf Grün für diese wichtige Verbindung stehen. Gleichzeitig wünschen wir uns von allen Seiten Unterstützung für die anstehenden Bahnübergangsmaßnahmen “, so Guido Göldner, Leiter der der Regionalnetze im Regionalbereich West der DB Netz AG.

Die wichtigsten noch durchzuführenden Maßnahmen zur Reaktivierung sind

  • Umbau von 19 Bahnübergängen
  • Ausbau des Bahnhofs Kierspe zum Kreuzungsbahnhof
  • Umbau des Bahnhofs Brügge (Neue Gleistrassierungen, neuer Bahnsteig)
  • Umbau des Bahnhofs Oberbrügge (Bahnsteig und Zuwegung)
  • Bau eines elektronischen Stellwerks
  • Signaltechnische Maßnahmen

Geplant sind ab Betriebsaufnahme bis Dezember 2033 jährlich rund 250.000 Zugkilometer im Abschnitt Meinerzhagen und Lüdenscheid zusätzlich zu erbringen. Dafür wird die DB Regio NRW neue Triebwagen der Baureihe LINT 81 der Firma Alstom beschaffen. Diese Triebwagen sind baugleich mit den bereits heute verkehrenden Vareo-Fahrzeugen.

Künftig soll zwischen Lüdenscheid und Köln ein Stundentakt angeboten werden. Die Fahrzeit beträgt etwa 2 Stunden. In Brügge werden Umstiegsmöglichkeiten in Richtung Hagen/Dortmund zwischen der Oberbergischen Bahn (RB 25) und der Volmetalbahn (RB 52) geschaffen. Alle Stationen werden barrierfrei sein.


Kommentare

Kommentar von Alexander Dietz |

Ich habe mir die Strecke und den Bahnhof Brügge vor Ort in Augenschein genommen. Jetzt, wo klar ist, daß der Vollausbau noch einige Zeit in Anspruch nimmf und DB Regio den Verkehrsvertrag in der Tasche hat, sollte umtriebig an einem so bald wie möglich einzurichtenden Vorlaufbetrieb gearbeitet werden. Ich habe ausgerechnet, daß zweistündliche Anschlüsse in Brügge und Durchbindungen bis Lüdenscheid auch ohne Kreuzungsbahnhof Kierspe und mit den jetzigen Fahrgeschwindigkeiten machbar wären. Alle zwei Stunden würden die Züge in Brügge wenden, die hauptsächlich zur Abdeckung der Verkehrsbedürfnisse innerhalb des Märkischen Kreises zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid geeignet wären. Der kurze Anschluß Richtung Innenstadt an diese Züge kann durch Regionalbusse hergestellt werden. Ziele abseits vom Bahnhof sind ohnehin nur durch Umstieg in den Bus oder zu Fuß erreichbar.

In Brügge müßte über Gleis 6, das im Rahmen des Umbaus ohnehin wegfallen soll, ein Behelfsbahnsteig mit Zuwegungssteg zum Bahnhofsvorplatz und zum Bahnsteig von Gleis 7 neben der zukünftigen Baustelle des neuen Mittelbahnsteiges errichtet werden. In Kierspe könnte erstmal einfach ein geteerter Bahnsteig angelegt werden. Formsignale bei der Einfahrt in den Bahnhof Brügge und PZB-Magneten zur Absicherung von Fahrten sind weitgehend vorhanden.

Warum soll man eine Strecke, deren Gleisanlagen mit Kabelschächten und PZB-Magneten gerade erneuert worden sind, nicht schon einmal mit Abstrichen nutzen, wenn es irgendwie machbar ist?

Kommentar von Volme Agger Bahn |

Die Bahn macht das richtig. Die Züge müssen nach Lüdenscheid fahren. 1. Grund die Fachhochschule am Lüdenscheider Bahnhof, 2. Grund die Phänomenta auch am Lüdenscheider Bahnhof und der 3 Grund die Innenstadt.

Kommentar von Volme Agger Bahn |

Man kann schon dieses Jahr mit der Buslinie 58 von Lüdenscheid über Brügge Westfalen nach Meinerzhagen fahren und dort in den Zug

nach
Köln umsteigen.

Kommentar von Alexander Dietz |

Mit den Anschlüssen in Meinerzhagen sieht es zur Zeit sehr schlecht aus. Entweder man muß in Kierspe umsteigen oder eine gute halbe Stunde nach Ankunft des Zuges auf die 58 warten,  zumal der um 01 bzw. 05 abfahrende Bus schon bei wenigen Minuten Verspätung ohnehin verpaßt wird. Und die zusätzliche Umsteigeverbindung gibt es nur werktags bis etwa 17 Uhr. Noch schlechter sieht es für die Reisekette vom Oberbergischen nach Hagen aus. Die Umsteigezeit in Meinerzhagen und Brügge beträgt insgesamt eine Dreiviertelstunde. Und man kann sich keineswegs darauf verlassen, daß die Züge Meinerzhagen immer erreichen oder wenigstens unverzüglich Ersatzverkehr bereitsteht, was die Reisezeit nochmals verlängert. Durch die verfehlte Umsetzung des Zwischenschrittes der Verlängerung , ohne mögliche Anschlüsse im Auge zu behalten,  und nicht zuletzt mangelnde Verbindungssicherheit in Meinerzhagen taugt die Bahn nur bis dorthin ohne Weiterführung nach Brügge/Lüdenscheid nicht viel. Das schlägt sich auch an den niedrigen Fahrgastzahlen nieder, zumal das Verkehrsbedürfnis von Meinerzhagen Richtung Köln sehr begrenzt ist. Bei einer Durchbindung sieht das schon anders aus. 
Durch Taktdrehung hätte man wenigstens günstige Anschlüsse zwischen Brügge und Meinerzhagen schaffen können. Wenn man das wegen Nachteilen am anderen Linienende nicht will, hätte man besser entweder von Anfang an mithilfe von Übergangslösungen den baldmöglichsten Betrieb bis Brügge/Lüdenscheid in der Neuausschreibung ab dem Fahrplanjahr 2014 vorsehen sollen.

Garantierte kurze Anschlüsse in Brügge und planmäßige Durchbindung bis Lüdenscheid erstmal alle zwei Stunden ist immer noch besser als dieser stümperhaft umgesetzte Zwischenschritt, den wir jetzt haben. Für vorerst zweistündliche Durchbindungen bis Lüdenscheid mit kurzen Anschlüssen in Brügge und weiteren Anschlüssen zur HVZ mithilfe einzelnen Verstärkern auf der RB52 zwischen Brügge und Hagen ist nicht einmal der Kreuzungsbahnhof Kierspe notwendig. 

Kommentar von Volme Agger Bahn |

Wenn man zwischen 1986 bis 2013 von Lüdenscheid nach Gummersbach wollte musste man mit der Bahn nach Hagen HBF fahren dann in den teuren IC später ICE nach Köln HBF fahren. Dann in den Zug nach Gummersbach. Ich bin froh das ich jetzt die Verbindung habe auch wenn ich den langen Aufenthalt in Meinerzhagen habe. Erstens ist es billiger. Man braucht nicht mehr den teuren ICE.

Kommentar von Volme Agger Bahn |

Wenn die BFS Bürgerbahn es schafft mit zwei Dampfloks mit einen Sonderzug zwischen Brügge Westfalen und Brügge immer zwischen denn Regelzug zwischen Dortmund HBF und Lüdenscheid muss es doch möglich sein mit einen modernen Zug die Strecke halbstündlich zu bedienen.

Kommentar von Volme Agger Bahn |

Man braucht doch nur ein Schnellbus zwischen Meinerzhagen über Kierspe ,Oberbrügge und Brügge Westfalen nach Lüdenscheid und zurück einsetzen .

Kommentar von Alexander Dietz |

Sicher gibt es jetzt eine Verbindung auf dem Stück Marienheide - Meinerzhagen, wo es früher nur dreimal am Tag einen Bus Mo - Fr gibt. Allerdings kann man sich auf die Bahn in Meinerzhagen keineswegs verlassen. An manchen Tagen sind mehr Züge ausgefallen wie gefahren sind.

Nur Leute, die auf den ÖPNV angewiesen sind, werden die Verbindung von Lüdenscheid nach Gummersbach im jetzigen Bestand nutzen. Autofahrer bestimmt nicht. Von Lüdenscheid nach Köln wird man weiterhin über Hagen fahren statt irgendwo eine Dreiviertelstunde lang zu warten. Von Hagen kann man auch mit dem RE statt IC oder ICE nach Köln fahren. Wenn die Bahn durchgehend mit Anschluß in Brügge fährt, und wenn es auch vorerst nur alle zwei Stunden mit zusätzlichen Anschlußverbindungen im Berufsverkehr ist, wird das schon anders aussehen. Die Bahn sollte mit Verkehrsvertrag in der Tasche über ihren Schatten springen und in Kürze bis zum Anschluß der Ausbaumaßnahmen schon einmal das anbieten, was weitgehend mit bestehender Strecke zwischem Meinerzhagen und Brügge möglich ist. 

Ein Halbstundentakt ist auf der Unteren Volmetalbahntrasse machbar, außer wenn gerade ein Güterzug verkehrt. Ein ganztägiger Halbstundentakt ist aber ohne mindestens eine weitere Kreuzungsstelle nicht zu empfehlen, weil die Strecke dann viel verspätungsanfälliger wird. Wie sich die Überlastung einer eingleisigen Strecke auswirkt, können wir heute auf der RB25 beobachten. Verspätungen sind ohne Ausfall von ganzen Zügen dann nicht mehr auffangbar.  Aber drei HVZ-Verdichter am Tag je Richtung und Zusatzzüge, wenn die RB25 demnächst mit mehr als 10 Minuten Verspätung in Brügge ankommt, wären sinnvoll. 

Weitgehend mit bestehender Strecke sind Züge im zweistündigen Wechsel bis Brügge und bis Lüdenscheid, wobei Kreuzungen im Wechsel um xx. 55 und xx. 05 in Meinerzhagen stattfinden würden. Die Züge nur bis Brügge würden in Marienheide und Meinerzhagen jeweils 5 Minuten Aufenthalt einlegen, damit die Kreuzung mit dem aus Lüdenscheid kommenden Gegenzug in Meinerzhagen paßt. Die Züge nur bis Brügge wären allerdings nur für Fahrten innerhalb des Märkischen Kreises geeignet. Ein Zweistundentakt auf dem Abschnitt geht nur, wenn in Meinerzhagen oder Gummersbach Züge vereinigt werden können oder die Züge alle zwei Stunden in Gummersbach oder Marienheide enden und bis zum nächsten Einsatz abgestellt und betankt werden. 

Kommentar von Volme Agger Bahn |

Auch mit dem Auto kann man im Stau stehen. Mit Auto hat man den Stress mit den Parkplätzen. Warum wird so ein Theater gemacht wenn bei der Bahn nicht so klappt.

Kommentar von Alexander Dietz |

Ich habe Verständnis für die eine oder andere Verspätung. Es stimmt, man kann mit dem PKW im Stau stehen. Ich habe aber kein Verständnis dafür, wenn ständig Züge gar nicht fahren, weil einseitig Fahrgäste Richtung Köln bevorteilt werden und sich die Reisezeit wegen verfehlter Handhabe bei Verspätungen und fehlender Anschlußsicherung in Marienheide in solch einem Fall um mindestens eine ganze Stunde verlängert. So etwas kann man Fahrgäste, die man behalten will,  heute nicht mehr zumuten! 

Kommentar von Volmetalbahn |

Zwischen Marienheide und Köln ist es möglich zu Not kann man von Marienheide mit der Buslinie 336 nach Gummersbach fahren der Bus verkehrt stündlich von Gummersbach nach Engelskirchen mit der 310 auch Stündlich. Und ab Engelskirchen alle halbe Stunde nach Köln. Aber zwischen Meinerzhagen habe ich keine andere Alternative.

Kommentar von Ein Lüdenscheider |

Ich als Lüdenscheider finde es gut das die Bahn die Strecke erst am 10.12.2017 eröffnet. Ich finde was die DB AG macht ist richtig. Erst mal die Strecke richtig ausbauen. Dann in Betrieb nehmen.

Kommentar von Gummersbacher |

Hatte in der Verwandschaft noch einen der vor langer Zeit, als Lokführer auf einer Dampflok, zwischen Hagen u. Dieringhausen gefahren ist. Dann wurde der Verkehr eingestellt. Nur von der Kölner Seite, musste die Bahnstrecke 2657 ( Köln - Dieringhausen ) und 2810 (Dieringhausen- Hagen ) bis Marienheide, befahrbar gehalten werden. Bedanken kann man sich bei der Bundeswehr, da diese eine Eisenbahnverbindung in das ehemalige Raketenlager Marienheide benötigte. Wenn dem nicht so gewesen wäre, würde heuter keinen über eine Reaktivierung der Strecke sprechen.
Das es immer Nörgler gibt, die mit nichts zufrieden sind ist ja bekannt. Sitze doch lieber im Zug, als im Stau auf der A 4 bzw. A 45 . Später kann ich dann auch von Gummersbach nach Dortmund fahren, hier zum Fußballspiel. Weniger Tarifkilometer, als wie heute über Köln. Nicht immer nur das persönliche sehen, das Wohl der Allgemeinheit sollte stetz im Vordergrund stehen. Im Rahmen des erfolgten Bau des ESTW-A in Engelskirchen, hier wurde auch die Streckengeschwindigkeit im Bereich Rösraht auf 100km/h erhöht. Gleichwohl, wird im Zusammenhang der Baumaßnahme, auch der Bf Dieringhausen , sowie eine Verlängerung der Zweigleisigkeit im Bereich Dieringhausen gebaut.
Es ist schon richtig, das diese Strecke erstmal fertig gebaut werden sollt. Sollte, wie von einigen o.a. Schreibern, schon jetzt eine Art Probebetrieb aufgenommen werden sollte, ist dies nicht Zielführend und würde die anstehenden Baukosten ansteigen lassen. Mit Beginn der Arbeiten, kann das Gleis Meinerzhagen-Brügge gesperrt und dann zum Baugleis erklärt werden. somit entfallen die entsprechenden Sicherungsposten / Sicherungsaufsichtskräfte, weiterhin ist dann gewährleistet, das ohne Unterbrechungen, durchgehend gearbeitet werden. Wobei, die Strecke ( EBRU - EMZH ) derzeitig nur mit 20 km/h befahrbar ist. Zu den angesprochenen Verspätungen, ist wie folgt auszuführen, die derzeitige RB 25 , muss in Porz-Heumar von einer Strecke, auf die Str. 2657 übergeleitet werden. Wenn Züge der RB 25, schon verspätet aus Köln Hbf abfahren und die Überleitstelle, schon durch entgegenkommende Züge belegt ist, ist eine Verspätung schon vorgegeben. Man muss auch berücksichtigen, das die gesamte Strecke, hier von Porz-Heumar bis dann Brügge/W. bzw. Lüdenscheid nur eingeleisig verläuft. Züge können hierdurch nur auf Bahnhöfen kreuzen. Sicherlich ist der Zustand der eingesetzten Triebfahrzeuge nicht immer im besten Zustand. Anderseits sind auch die Fahrgäste teilweise an den Verspätungen selbst schuld.
Hier insbesondere, wenn Reisende im Eingangsbereich der Türen stehen und diese, auf Grund der Sicherungen nicht geschlossen werden können. Erst nach mehreren Aufforderungen durch den Triebfahrzeugführer diese dann geschlossen werden können. Erlebe dies mehrmals die Woche.
Verspätungen, die auf Grund einer gestörten Infrastruktur auftreten, sind eigendlich selten. Wie auch Ihr PC / Fernseher / Waschmaschine, ect.pp kann plötzlich auch mal die im Gleis eingesetzte Elektronik den Geist aufgeben. Man möge das dann mit Humor nehmen. Freuen wir uns auf die Inbetriebnahme in 2017 und sind guten Mutes.

Kommentar von Ein Lüdenscheider |

Ich würde mich freuen wenn ab Dezember 2015 ein Schienenersatzverkehr zwischen Lüdenscheid (Bahnhof) über Brügge Westfalen ,Oberbrügge und Kierspe nach Meinerzhagen eingesetzt wird. Ab Dezember 2015 hat die DB AG ein Vertrag mit den NWL. Egal ob die Baustelle fertig ist oder nicht. Die Dortmund Märkische Eisenbahn (DME) hat 1999 - 2004 zwischen Lüdenscheid und Dortmund HBF bewiesen wie man einen guten Nahverkehr anbietet.

Kommentar von Melanie Hartschwager |

Wird es ab dem 15.12.15 Schienenersatz Verkehr geben? Oder muss ich weiter über Meinerzhagen fahren?

Kommentar von Marc B |

Also ich bin auch dafür die Strecke zu reaktivieren, zur Zeit ist es nur leicht ins Ruhrgebiet zu fahren was ja ganz schön ist aber mal runter nach Köln wäre mir persönlich lieber, denn zur Zeit ist es von Lüdenscheid mit umstieg möglich. Aber das Problem ist Fahr ich mit der 58 nach Meinerzhagen kann ich ca 50 min auf den Zug warten fahre ich über Hagen ist es dasselbe in grün. Ich weiß es weil ich vor 1 1/2 Jahren zur Gamescon wollte und beide Verbindungen nicht sehr Praktisch sind

Kommentar von Ein Lüdenscheider |

Warum wird nicht die Linie 58 nicht an der Linie RB 25 nach Köln Hansaring angepasst? Das wäre doch die einfachste Lösung.

Kommentar von Kurt Runzer |

Hallo zusammen,
in 2008 gab es schon mal eine nostalgische Verbindungs-Sonderfahrt (siehe den Link zu der Webseite). Spätestens jetzt weis jeder das ich die Reaktivierung dieses Streckenabschnittes am liebsten sofort hätte. Denn wir radeln gerne auf alten Bahntrassen wie z. B. von RS-Lennep nach Marienheide (siehe dieses Video auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=sy8LV6-fQS4)._______________________________________________________________________________________________________________Leider ist die Zugrückfahrt über Köln und SG-Hbf. sehr Umständlich und zeitintensiv. So würde diese Fahrt ca. 3 Std. dauern. Ich könnte mir vorstellen das eine Verbindung ab Marienheide mit den Fahrrädern über Brügge, Hagen Hbf. und letztliches Umsteigen in Wuppertal-Oberbarmen eine zeitliche Alternative wäre. Zwar müssten wir 3-Mal umsteigen anstatt 2-Mal, aber schon jetzt sagt die online-Bahnauskunft das man von Brügge bis nach RS-Lennep nur 1:20 braucht. Ich denke mal das wenn die Umstiegs zeit zukünftig in Brügge hinzukäme + der Fahrzeit von Marienheide, so würde man wohl höchstens auf eine Gesamtfahrzeit inklv. 3-Mal umsteigen von Marienheide bis nach RS-Lennep von 1:40 kommen würde. Das wäre dann immerhin ein Zeitgewinn von gut 1 Std. alternativ gesehen als wenn man über Köln fahren müsste.
Ich denke das dieses Angebot für viele Fahrradfahrer am Wochenende dann sehr interessant sein dürfte um die alte Balkantrasse ab RS-Lennep bis zum Ende in Marienheide oder umgekehrt nutzen zu wollen in Kombi mit einer halbwegs vernünftigen Zugalternative. Das sollte sicher im Hinblick auf Tagesausflügler mit dem Fahrrad auch ein Grund sein, das die Umsetzung möglichst schnell abgewickelt wird (vielleicht ja auch früher mit den hier vorgeschlagenen alternativen). Denn auch die Wochenend-Rad-Touristen werden diese Region beleben und auch die einheimischen Dienstleister werden einen Gewinn davon haben (Gaststätten und Geschäfte). Also warum warten???

Kommentar von Ein Lüdenscheider |

Wir aus Lüdenscheid haben 1978 den Bürgerverein von Förderung des Schienenverkehrs gegründet weil die Bahn die Strecken rund um Lüdenscheid silllegen wollte. Es wurde immer wieder darauf hingewiesen aber kein Erfolg. Erst als die MVG (Märkische Verkehrs Gemeinschaft) und DSW (Dortmunder Stadtwerke) 1998 die erste Ausschreibung gewonnen hatte. Die Gesellschaft hat von 1999 bis 2004 die Fahrgastzahlen erhöht. Dadurch hat die DB AG gemerkt das die Stecke wirtschaftlich ist.

Kommentar von Eoin Lüdenscheider |

Wenn ab den 10.12.2017 die Bahnstrecke der RB 25 nach Lüdenscheid verlängert wird habe ich ein paar Ausflugtipps. In Halver Oberbrügge gibt es eine Draisinen Bahn nach Halver , in Lüdenscheid die Phaenomenta . In Lüdenscheid findet jedes Jahr die größte Kirmes im Sauerland statt. Und außerdem soll zwischen Meinerzhagen ein neuer Radweg entstehen. Bahn und Fahrrad kombinieren ist dann im Märkischen Sauerland möglich.

Kommentar von Bahnhof Heumar |

+++++
Sinnvoll wäre es den auf der Strecke der RB 25 liegenden Bahnhof Köln-Rath/Heumar (ehem. Porz-Heumar) zu reaktivieren. Hier gehts zur Petition: https://www.change.org/p/vareo-deutsche-bahn-db-netz-ag-land-nrw-reaktivieren-sie-den-bahnhof-rath-heumar-porz-heumar (301 Unterstützer, noch 199 Unterstützer bis zum 500-Meilenstein. Bitte unterschreiben!
+++++

Kommentar von K. R. |

Hallo zusammen,
schade das man den kompletten Abschnitt von Meinerzhagen bis Brügge an einem Stück erst im Dezember freigeben wird.
Klasse finde ich den Kommentar von "Eoin Lüdenscheider" mit dem Tipp über die Draisinen von Halver nach Oberbrügge (wie man an dem nachfolgenden Link erkennen kann bin ich Eisenbahnfan ( http://www.nostalgie-verlag.de/42251/42687.html ). Auf dieser Internetseite können älter die noch ein bisschen die alten Zeiten kennen eine Veranstaltung in Bild und Video nacherleben die ich in 2008 festgehalten hatte (echte alte Dampfloks die auf besagtem Streckenabschnitt gefahren sind). Nun kann ich es eigentlich kaum abwarten bis die Strecke endlich wieder in Betrieb geht. Denn ich plane schon jetzt neue Radtouren die dann eine Fahrt der Strecke mit diesem Zug beinhalten wird. Diese wird es dann auch auf meinem Internet-Videokanal ( Fahrradkanal ) Link: https://www.youtube.com/channel/UC9ZmYRdF5pEnaF8bd77qUTg zu sehen geben. Bis jetzt gibt es schon ein Video von mir welches auf der alten Bahntrasse von Remscheid-Lennep bis nach Marienheide geht, Link: https://www.youtube.com/watch?v=BPzZqBiuubQ&t=246s

Natürlich würde ich sehr gerne dann den von Eoin Lüdenscheider | 14.10.2016 angesprochenen neuen Radweg (nehme mal an ER meinte zwischen Meinerzhagen und Brügge) bald nutzen können. Wie ich bereits hier am 26.08.2016 kommentiert habe, ich würde mich sehr darüber freuen und kann es mir auch sehr gut vorstellen, das dann auch gerne Fahrrad-Touristen kommen werden und die Ausflugslokale und Sehenswürdigkeiten ganz anders als mit dem Auto links und rechts der gut ausgebauten Radwege entdecken werden. Denn ich bin auch immer noch für tolle Tipps in dieser Region dankbar und sehe mir solche Dinge an. Aber wie schon gesagt, die Radwege müssen separat angelegt sein, an von Autos zu gemieften Straße habe ich keine Lust zu radeln. Denn ich lege wert auf gute Luft die es vor allem im Bergischen und Sauerland ja eigentlich gibt. Eine gute Alternative ist auch das 2te Gleis streckenweise für Radler nutzbar zu machen. So hat man es z. B. im Ahrtal gemacht hier der Link zu meinem Video: https://www.youtube.com/watch?v=niLwfulD-yM&t=959s So könnte man sicher auch im Tal der Volme zwischen Meinerzhagen und Brügge oder sogar bis Hagen nutzbar machen. Naja Wunschdenken, mal sehen wie sich das entwickeln wird, hoffe nur das dies alles nicht noch Jahrzente dauert!!!
VG an alle hier K. R.

Kommentar von K. R. |

Hallo zusammen,
schade das man den kompletten Abschnitt von Meinerzhagen bis Brügge an einem Stück erst im Dezember freigeben wird.
Klasse finde ich den Kommentar von "Eoin Lüdenscheider" mit dem Tipp über die Draisinen von Halver nach Oberbrügge (wie man an dem nachfolgenden Link erkennen kann bin ich Eisenbahnfan ( http://www.nostalgie-verlag.de/42251/42687.html ). Auf dieser Internetseite können älter die noch ein bisschen die alten Zeiten kennen eine Veranstaltung in Bild und Video nacherleben die ich in 2008 festgehalten hatte (echte alte Dampfloks die auf besagtem Streckenabschnitt gefahren sind). Nun kann ich es eigentlich kaum abwarten bis die Strecke endlich wieder in Betrieb geht. Denn ich plane schon jetzt neue Radtouren die dann eine Fahrt der Strecke mit diesem Zug beinhalten wird. Diese wird es dann auch auf meinem Internet-Videokanal ( Fahrradkanal ) Link: https://www.youtube.com/channel/UC9ZmYRdF5pEnaF8bd77qUTg zu sehen geben. Bis jetzt gibt es schon ein Video von mir welches auf der alten Bahntrasse von Remscheid-Lennep bis nach Marienheide geht, Link: https://www.youtube.com/watch?v=BPzZqBiuubQ&t=246s

Natürlich würde ich sehr gerne dann den von Eoin Lüdenscheider | 14.10.2016 angesprochenen neuen Radweg (nehme mal an ER meinte zwischen Meinerzhagen und Brügge) bald nutzen können. Wie ich bereits hier am 26.08.2016 kommentiert habe, ich würde mich sehr darüber freuen und kann es mir auch sehr gut vorstellen, das dann auch gerne Fahrrad-Touristen kommen werden und die Ausflugslokale und Sehenswürdigkeiten ganz anders als mit dem Auto links und rechts der gut ausgebauten Radwege entdecken werden. Denn ich bin auch immer noch für tolle Tipps in dieser Region dankbar und sehe mir solche Dinge an. Aber wie schon gesagt, die Radwege müssen separat angelegt sein, an von Autos zu gemieften Straße habe ich keine Lust zu radeln. Denn ich lege wert auf gute Luft die es vor allem im Bergischen und Sauerland ja eigentlich gibt. Eine gute Alternative ist auch das 2te Gleis streckenweise für Radler nutzbar zu machen. So hat man es z. B. im Ahrtal gemacht hier der Link zu meinem Video: https://www.youtube.com/watch?v=niLwfulD-yM&t=959s So könnte man sicher auch im Tal der Volme zwischen Meinerzhagen und Brügge oder sogar bis Hagen nutzbar machen. Naja Wunschdenken, mal sehen wie sich das entwickeln wird, hoffe nur das dies alles nicht noch Jahrzente dauert!!!
VG an alle hier K. R.

Kommentar von K.R. |

Hallo zusammen, sorry leider hatte ich wegen einer Fehlermeldung den Text 2mal gesendet. Kann der Admin ja einen davon löschen :-), danke.

Kommentar von Alexander Dietz |

Ès läuft jetzt doch auf einen Vorlaufbetrieb hinaus, weil sich die Politik im Märkischen Kreis nicht noch länger hinhalten lassen wollte. Vor allem der MdL Gordan Dudas hat sich in Sachen Bahn ins Zeug gelegt. Das hätte man spätestens schon ab Dezember letzten Jahres haben können! Mit Fertigstellung des neuen Bahnsteigs in Brügge und des ESTW Brügge sind weitere Hürden für den Planverkehr weggefallen. Wobei sich Übergangslösungen für voraussichtlich 3 bis 5 Jahre ab 2014 gelohnt hätten. Wenigstens müssen wir auf den Lückenschluß jetzt nicht womöglich noch zwei bis drei Jahre warten, bis alles fertiggestellt ist. Es heißt, der Kreuzungsbahnhof Kierspe werde frühestens Ende nächsten Jahres fertig, eher aber 2019.

Die Arbeit der Fahrgäste wird mit der Betriebsaufnahme bestimmt noch nicht vorbei sein. Es wäre fast ein Wunder, wenn bei der DB von Anfang an alles zur Zufriedenheit aller laufen würde. Es wird bestimmt Verärgerung wegen knapp verpaßter Anschlüsse in Brügge, wo die Fahrgäste noch die Rückleuchten der RB52 sehen oder vorzeitig in Meinerzhagen endender Züge geben. Wie schon im Fall von Marienheide im Jahre 2003 und 2014 Meinerzhagen gehabt, wird es irgendwann große Worte seitens der Aufgabenträger geben und Fahrgäste aus dem Märkischen Kreis, die lieber wieder mit dem Bus nach Brügge fahren wollen. Vielleicht wird es wieder ein teuer bezahltes Gutachten geben, was man besser machen kann, was jeder sachkundige Fahrgast längst weiß. Die DB wird wohl wieder Besserung geloben, wovon der Fahrgast nichts merkt. Vielleicht werden die Aufgabenträger eines Tages einsehen, daß durchgehende Züge Köln - Gummersbach - Brügge - Hagen (-Dortmund) mit Anschlußpendel nach Lüdenscheid oder gar Flügelungen in Brügge die bessere Lösung sind. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 verkündet die DB stolz, daß es durch großzügiges Entgegenkommen und Verhandlungen gelungen sei, die RB25 bis Hagen Hbf durchzubinden und den Abschnitt Lüdenscheid - Hagen ins Kölner Dieselnetz zu übertragen. Wegen schwieriger Verhandlungen mit einem Anlieger würde der Kreuzungsbahnhof Kierspe erst 2021 gebaut werden können. Aber dank Durchbindung bis Hagen sei der Stundentakt auch mit Zugkreuzungen in Meinerzhagen machbar. Es folgen Bilder mit Schlipsträgern in Zeitungen und ÖPNV-Zeitschriften und viel Lobhudelei... Danach meckern die Lüdenscheider, daß ihr Zug oft Verspätung hat, seit die RB25 den Abschnitt Lüdenscheid-Hagen übernommem hat und die RB52 vorher so pünktlich war...Sie fordern in der HVZ Verstärker von Lüdenscheid nach Hagen..

Kommentar von Ein Lüdenscheider |

Seit dem das neue Stellwerk in Lüdenscheid Brügge Westfahlen in Betrieb ist ist mir aufgefallen das die Oberbergische Bahn (RB 25) pünktlicher geworden ist. Wenn die Strecke bis Lüdenscheid richtig ausgebaut ist wird keiner mehr von Verspätungen reden. Denn zwischen Gummersbach uns Lüdenscheid Brügge Westfalen hat die Strecke über 30 Jahre Stillgelegen. In diesen Bereich musste alles neu aufgebaut werden.

Kommentar von Maik Velten |

Ich finde es sehr toll und auch wünschenswert,dass die RB 25 jetzt weiter geht bis nach Lüdenscheid.
Fände es auch wünschenswert,wenn die RB 25 auch die Strecke von Denklingen Reichshof nach Gummersbach über Wiehl auch wieder Reaktivieren würde,denn die Strecke ist auch voll intakt und modernisiert worden.
Daher bitte ich der Regionalbahn es zu überdenken und vielleicht nächstes Jahr im großen Fahrplanwechsel es mit ein zu planen.

Kommentar von Maik Velten |

Ich finde es sehr toll und auch wünschenswert,dass die RB 25 jetzt weiter geht bis nach Lüdenscheid.
Fände es auch wünschenswert,wenn die RB 25 auch die Strecke von Denklingen Reichshof nach Gummersbach über Wiehl auch wieder Reaktivieren würde,denn die Strecke ist auch voll intakt und modernisiert worden.
Daher bitte ich der Regionalbahn es zu überdenken und vielleicht nächstes Jahr im großen Fahrplanwechsel es mit ein zu planen.

Kommentar von Ein Lüdenscheider |

Die Oberbergische Bahn (RB 25) wird ab dem 10.12.2017 in Lüdenscheid enden nicht in Lüdenscheid Brügge Westfalen.

Kommentar von Ein Lüdenscheider |

Die Oberbergischen Bahn (RB 25) ist zwischen Köln Hansaring nach Lüdenscheid 2 stündlich unterwegs.
Wenn der Bahnhof Kierspe fertig ist wird sie stündlich fahren.


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