Bahnhöfe: 100% Sicherheit nicht möglich

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In einem WDR5-Radiobeitrag erläutert Andreas Schröder die Position des Fahrgastverbandes PRO BAHN zu Sicherheit an Bahnhöfen. Im September 2019 haben Bundesregierung und die Deutsche Bahn beschlossen, Polizeipräsenz und Videoüberwachung an Bahnhöfen auszuweiten. Weitere bauliche und betriebliche Maßnahmen sind aus Sicht des Fahrgastverbandes notwendig, um das subjektive Sicherheitsgefühl und auch den faktischen Schutz von Fahrgästen zu verbessern. Dichte Menschenmengen schaffen Sicherheitslücken und sind das größte Risiko für Fahrgäste. Zugangsbarrieren sind nicht optimal, da sie Fahrgastströme insbesondere zu Spitzenzeiten behindern. Stattdessen setzt der Fahgastverband auf Entzerrungen der Bewegungsströme, etwa durch bauliche Veränderungen sowie besseres Informationsmanagement (Wagenreihung, Bahnsteigwechsel, Verspätungen). Auch architektonische Lösungen (mehr Licht, helle Farben) können zum Sicherheitsgefühl beitragen.