Endlich ein Plan für die Schiene!

| Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt Ergebnisse des Schienengipfels

Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt Ergebnisse des Schienengipfels

Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die Ergebnisse, die auf dem gestrigen Schienengipfel vorgestellt wurden. Erstmalig seit Aufgabe des Ziels Börsengang existiert wieder ein Konzept für die Bahn. Während Verbesserungen im Detail sicher noch notwendig sind, ist besonders die Fokussierung rund um den Deutschland-Takt zu loben. Jetzt sind die Finanzierungsfragen zu klären.

Auf dem gestrigen Schienengipfel wurden die ersten Zwischenergebnisse des Zukunftsbündnisses vorgestellt. Der Fahrgastverband PRO BAHN ist sowohl am Lenkungskreis als auch an allen Arbeitsgruppen des Bündnisses beteiligt. Die Ergebnisse der Gruppen zu den Themen Deutschland-Takt, Kapazität, Wettbewerb, Lärmschutz, Digitalisierung und Fachkräfte bilden wichtige Grundlagen für die zukünftige Entwicklung des Verkehrsträgers Schiene.

„Nach den gescheiterten Plänen für den Börsengang hatte die Bundesregierung über viele Jahre hinweg schlichtweg kein Konzept, wie mit dem Verkehrsträger Schiene umgegangen werden soll“, begrüßt Lukas Iffländer, stellvertretender Bundesvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN, die Ergebnisse. „Jetzt hat man erstmalig wieder einen Plan. Dieser hat zwar sicher hier und da noch Verbesserungspotential, der Gesamteindruck ist aber sehr positiv.“

Besonders freut die Fahrgastvertreter die starke Orientierung am Projekt Deutschland-Takt. Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN, stellt fest: „Man hat endlich von der Schweiz gelernt. Erst wird der gewünschte Fahrplan aufgestellt und danach die notwendige Infrastruktur abgeleitet, anstelle auf Verdacht Neubaustrecken in die Landschaft zu zimmern, die dann vielleicht gar nicht ausreichend genutzt werden können.“

Das Hauptproblem der vorgestellten Ergebnisse ist aber, dass ihre Finanzierung noch nicht geklärt ist. „Nachdem beim Verkehrsministerium endlich angekommen ist, wie wichtig die Schiene ist, hat man die rote Laterne leider ans Finanzministerium weitergegeben, dass auch für den aktuellen Haushalt die gewünschten Mittel kräftig zusammengestrichen hat“, beklagt Iffländer. „Wenn Deutschland seine Klimaziele und die Ziele des Koalitionsvertrags irgendwann erreichen möchte, dann muss jetzt mehr Geld für die Eisenbahn her!“

Der Fahrgastverband PRO BAHN wird sich weiterhin in die Arbeit des Zukunftsbündnis aktiv als Stimme der Fahrgäste einbringen.

Rückfragen bitte an
Lukas Iffländer, stv. Bundesvorsitzender, Tel. +49 176 66822886, E-Mail: lukas.ifflaender@pro-bahn.de 
oder Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender, Tel.: 0172 - 267 37 84, E-Mail: k.naumann@pro-bahn.de 
v.i.S.d.P.: Lukas Iffländer


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