Deutsch-Niederländischen Bahnverkehr stärken

| Mit Wohlwollen begleitet der Fahrgastverband PRO BAHN die aktuellen Bemühungen für Verbesserungen im deutsch-niederländischen Bahnverkehr.

Deutsch-Niederländischen Bahnverkehr stärken

Mit Wohlwollen begleitet der Fahrgastverband PRO BAHN die aktuellen Bemühungen für Verbesserungen im deutsch-niederländischen Bahnverkehr.

Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die Bemühungen und appeliert daran, das Momentum zu nutzen um bereits konkrete Entscheidungen zu treffen. Eine Häufung von Diskussionsveranstaltungen zu diesem Themenbereich zeigt die Ernsthaftigkeit der Ideen, so etwa die Symposien im April in Berlin und im Herbst 2019 in Arnheim. Der Bund, das Königreich der Niederlande und die beteiligten Bundesländer sind gefordert, so schnell wie möglich Verbesserungen für Verbindungen im Bahn-Fernverkehr zwischen Deutschland und den Niederlanden in die Wege zu leiten. Konkret heißt dies: mehr und schnellere Verbindungen, bessere Vertaktung, Tarifintegration, hochwertige Wagen und verlässliche Bordgastronomie.

Für zukünftige deutsch-niederländische Projekte ist eine Einbindung in den Planungen des Deutschlandtaktes 2030+ ebenso notwendig wie eine Verzahnung mit den jeweiligen Regionalverkehren. Andreas Schröder vom Fahrgastverband PRO BAHN meint, dass „bereits Mitte der 2020er Jahre neben der heutigen Verbindung Berlin - Osnabrück - Amsterdam eine zusätzliche Verbindung über das Ruhrgebiet (Oberhausen) unter sechs Stunden möglich ist. Konflikte mit dem fahrgaststarkem Regionalverkehr können durch die Flügelung eines ICE vermieden werden.“ Auch für die Verbindung (Köln -) Aachen - Eindhoven wünscht Andreas Schröder sich eine Stärkung durch direkte Züge unter Einbeziehung der bisherigen niederländischen IC-Linie. Für den Korridor Eindhoven - Düsseldorf ist eine Direktverbindung ab 2025 vorgesehen, die möglichst auch den Flughafen Düsseldorf anbinden soll. Der Ehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann regt an, weitergehende Möglichkeiten anzugehen, etwa eine Aufwertung von Regionalverkehren zu Fernverkehrsverbindungen auf der Strecke Groningen - Bremen (- Hamburg) und einen beschleunigten Aufbau der Friesenbrücke über die Ems. Ebenso ist eine verbesserte tarifliche Integration von Fernverkehrsangeboten in die regionalen/nationalen Systeme notwendig, wie das Beispiel des Thalys in Deutschland zeigt.

Jetzt muss die Chance genutzt werden, um signifikante Verbesserungen im deutsch-niederländischen Fernverkehr zu erreichen.

Rückfragen bitte an
Andreas Schröder, Stellvetr. Europabeauftragter, Tel.: 0177-1984566, E-Mail: andreas.schroeder@pro-bahn.de 
oder Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender, Tel.: 0172 - 267 37 84, E-Mail: k.naumann@pro-bahn.de 
v.i.S.d.P.: Karl-Peter Naumann


Kommentare

Kommentar von peter hagenauer |

warum zuckelt der ICE zwischen anrheim und oberhausen 74 jahre nach kriegsende immer noch mit 110-140 kmh dahin?


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