Archiv 2017

Fahrplanwechsel 2017

11.12.2017 | Neue Betreiber, Streckenreaktivierungen und Leistungsausweitungen

Unfall in Meerbusch-Osterath

05.12.2017 | Mehrere Verletzte bei Auffahrt eines Personenzuges auf Güterzug

Am Abend des 5. Dezember 2017 kam es in Meerbusch-Osterath bei Neuss zu einem Bahnunfall. Um etwa 19.30 Uhr ist ein Regionalexpress von National Express der Linie RE7 (Rhein-Münsterland-Express) auf einen Güterzug von DB Cargo aufgefahren. Von den 155 Passagieren wurden nach Polizei- und Feuerwehrangaben bis zu 50 verletzt - davon einige schwer. Ungeklärt blieb zunächst, warum sich der Güterzug auf dem Weg von Dillingen nach Rotterdam auf dem Streckenabschnitt bei Meerbusch stehend aufhielt. Erschwert wurde die Evakuierung der Zuggäste durch einen Fahrdraht, der auf den Zugwagen fiel. Erst nach dessen Erdung konnten die Fahrgäste durch Rettungskräfte im Großeinsatz evakuiert werden. Der Fahrgastverband PRO BAHN wird sich mit den Hintergründen des Unfalls befassen und mögliche Auswirkungen und Alternativen für Fahrgäste kundtun. Aufgrund einer Streckensperrung zwischen Neuss und Meerbusch-Osterath gibt es Auswirkungen auf die RE-Linien 7 und 10 im Nahverkehr. Für den Niers Express RE10 wurde durch transdev ein Busersatzverkehr angekündigt, ebenso wie für die Linie RE7 bei National Express (Notbusverkehr im Stundentakt). Für unmittelbare Medienanfragen stehen aus dem Bundes-Presseteam bereit: Detlef Neuß (Tel 01705853246) und Andreas Schröder (Tel: 015157004319, andreas.schroeder@pro-bahn.de).

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Mitmachen beim Test des "Streckenagenten" von DB Regio NRW

04.12.2017 | Pro Bahn testet den Streckenagententen von DB Regio NRW in der Zeit vom 10.12.2017 - 10.01.2018

Liebe ProBahner und Fahrgäste im Regionalverkehr: DB Regio NRW lädt uns ein die Kundeninformation über die Streckenagent-Kanäle von DB Regio NRW zu testen. Interessant ist hier der Zeitraum 10. Dezember 2017 bis 10. Januar 2018 interessant: Zum einen weil am 10. Dezember der Fahrplanwechsel stattfindet, zum anderen weil besonders viele Fahrgäste die Züge in der Adventszeit und über die Feiertage nutzen. Gesucht werden etwa 10 Tester zu folgenden Fragen:


1) Welche Streckenagent-Kanäle haben Sie am meisten genutzt?

2) Wie hilfreich waren die einzelnen Kanäle der Streckenagenten?

3) Wie zuverlässig waren die genutzten Streckenagent-Kanäle?

4) Wo besteht für die Kanäle des Streckenagenten Ihrer Meinung nach Verbesserungsbedarf?


Ideal wäre, wenn die Tester Ihr Feedback in einer formlosen E-Mail an dbregio@moeller-pr.de bis zum 12. Januar 2018 zukommen lassen. Gerne können sie ihre Ergebnisse aber auch früher einreichen, je nachdem wann Sie in den DB Regio NRW-Zügen unterwegs sind. Auch Zwischen-Ergebnisse sind natürlich willkommen.

Nach der Auswertung werden alle alle Tester in die Transportleitung nach Duisburg eingeladen, um die Ergebnisse gemeinsam mit dem Streckenagent-Teamleiter zu diskutieren.

Im Anhang  noch einmal ein PDF mit allen Infos auf einen Blick sowie einen Hintergrundtext zu den Streckenagenten.

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IC 34 – Chancen ausloten statt vorschnell schlechtreden

06.11.2017 | Presseerklärung des Landesverbandes NRW

Der Fahrgastverband PRO BAHN, Landesverband NRW sieht in der Konzeption des IC 34
Frankfurt – Siegen – Münster eine Chance, die Region Südwestfalen an den Fernverkehr
anzuschließen, ohne den Regionalverkehr deutlich zu verschlechtern....

vollständiger Text siehe Anlage:

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Bürger-Testfahrt mit dem Rhein-Ruhr-Express

21.09.2017 | Neue Fahrzeuge auf dem Versuchsring in Wegberg-Wildenrath vorgestellt

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst begrüßt die Gäste der Testfahrt in Wegberg-Wildenrath.

Der Rhein-Ruhr-Express (RRX) ist das Großprojekt für den SPNV in Nordrhein-Westfalen. Zum Fahrplanwechsel Dezember 2018 sollen 82 neue Siemens-Doppelstockzüge den Startschuss für den RRX einläuten. Bereits heute werden sie auf der Teststrecke in Wegberg-Wildenrath auf Herz und Nieren geprüft. Beim „RRX-Bürgertest“ am 20. September 2017 wurden etwa 70 Bürger und Politiker eingeladen um sich selbst ein Bild zu verschaffen. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst war vor Ort und traf auf den Fahrgastverband PRO BAHN, vertreten durch Andreas Schröder. Die Resonanz der Bürger fiel überwiegend positiv aus. Die Fahrzeuge punkten durch großflächige und barrierefreie Eingangsbereiche, helle Innenräume, bequeme Sitze und Annehmlichkeiten wie Steckdosen und W-LAN. Als kleine Schönheitsfehler monieren Besucher Kopfstoß-Gefahren bei Treppen und Gepäckablagen sowie Markierungen an Fenstern und Türen, die die Aussicht verringern. Über die äußerliche Farbgestaltung kann man streiten - sie ist sicherlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Der insgesamt positive Eindruck der neuen Fahrzeuge lässt die Vorfreude auf den RRX steigen.

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Bunte S-Bahn-Züge im VRR

20.09.2017 | Einsatz auf Linien S1 und S4 geplant

Außenansicht der neuen Gestaltung. (Bild: DB AG)

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) wird schon in Kürze neu gestaltete Züge im S-Bahn-Verkehr einsetzen. Bereits im Dezember 2015 fiel die Entscheidung durch den VRR, für den Betrieb von zwei S-Bahnlinien S1 (Solingen bis Dortmund) und S4 (Unna bis Dortmund-Lütgendortmund) die Gebrauchtfahrzeuge vom Typ ET 422 zu kaufen. Die Züge werden von DB-Rot auf VRR-Grün umlackiert und erhalten auch in der Innengestaltung ein Retrofit. Auffallend sind dabei die bunten Sitze. An den Fahrzeug-Enden sorgt der Tausch von jeweils vier Klappsitzen gegen Haltestangen außerdem für noch mehr Platz zur Mitnahme von Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern. Im Rahmen des Redesigns werden die Fahrzeuge mit dynamischen Informationssystemen ausgestattet, die neben Anschluss- und Verspätungsprognosen in Echtzeit auch Infotainment-Inhalte darstellen können. Dazu werden die Einstiegsbereiche mit Monitoren versehen, ergänzend erfolgen die Detailinformationen zeitgleich via Sprachansagen, so eine gemeinsame Pressemitteilung von VRR, DB und KEOLIS vom 13. September 2017. Die Züge werden künftig von Keolis gefahren während die DB Regio NRW die Fahrzeuge im Auftrag des Eigentümers VRR bis mindestens 2034 instandhalten und die tägliche Verfügbarkeit garantieren wird.

Die Innenausstattung wird bunter (Bild: DB AG).

 

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Fahrgastverband PRO BAHN wünscht Locomore einen guten Start und erfolgreiche Fahrten

24.08.2017 | Preiswerterer Netzzugang gefordert

Der Fahrgastverband PRO BAHN wünscht Locomore in der neuen Konstellation mit Leo-Express und Flixbus einen erfolgreichen Start und stets eine gute Fahrt in ihren Zügen. Zusätzliche Angebote für die Kunden waren das Ziel der Bahnreform. Es gab in der Vergangenheit zwar einige Angebote wie den InterConnex oder den VogtlandExpress, diese sind aber inzwischen von den Schienen verschwunden und auch der Dritte im Bunde - der HKX - schwächelt stark.

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Bahnsperrung Wuppertal, ein Erfahrungsbericht

22.08.2017 | Verbesserungen im Ersatzverkehr in den Sommerferien

Liniengrafik SEV Wuppertal in den Sommerferien. Es fehlt der "S28-Express" !
Liniengrafik SEV Wuppertal in den Sommerferien. Es fehlt der "S28-Express" !

"S-Bahn-Strecke gesperrt, bitte benutzen Sie die U-Bahn".

Was in teilweise in Berlin mit diesem einzigen Satz erledigt wird, sorgt im ländlichen Raum und auch in mittleren Großstädten für einen enormen Planungs-, Koordinierungs- und Fahrtenaufwand, der aber gleichwohl bei den Fahrgästen nicht auf Begeisterung stößt. Deren Interessen stehen nämlöich bei der Planung keineswegs an erster Stelle.

 

Mit der ingesamt 8-wöchigen kompletten Streckensperrung und damit vollständiger Abbindung Wuppertals vom Schienenverkehr hat sich die DB in eine neue Dimension baubedingter Betriebseinschränkungen vorgewagt, welche zukünftig als "bewährtes Verfahren" auch an anderer Stelle zum Einsatz kommen wird.

Unsere Erfahrungen mit dem in Wuppertal erlebten SEV können hier vielleicht ein paar Anregungen geben, worauf bei der Erarbeitung eines Schienenersatzverkehrs in ähnlichen Fällen künftig zu achten wäre.

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Rettungspolitik der Bundesregierung bei Air Berlin wirft Fragen auf

19.08.2017 | Fahrgastverband PRO BAHN stellt Notfallkredit in Frage

Mitten im Hochsommer meldet die Fluggesellschaft Air Berlin Insolvenz an. Die Bundesregierung teilt noch am gleichen Tag ihre Unterstützung durch einen Notfallkredit von 150 Millionen Euro mit. Diese Reaktion ist für Reisende zunächst erfreulich, denn Flugbetrieb und Fahrgastrechte können so vorläufig gesichert werden. Die Rettungsaktion wirft jedoch grundsätzliche Fragen der Ordnungs- und Wettbewerbspolitik auf.

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Nordrhein-Westfalen Koalition einigt sich auf zukünftige Verkehrspolitik

09.07.2017 | Der Regierungswechsel in Nordrhein-Westfalen bringt einen verkehrspolitischen Kurswechsel für den Straßenverkehr mit sich. Schienenseitig sind die Ambitionen moderat.

„Knappe Mehrheiten disziplinieren“, heißt es in diesen Tagen in Düsseldorf. In nur 5 Wochen seit Wahl einigte sich die Regierungskoalition von CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen am 17. Juni 2017 auf einen Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2017-2022. Der Ministerpräsident Armin Laschet wurde mit knapper Mehrheit von einer Stimme vereidigt und die neue Regierungsmannschaft ist bereits im Amt. Lesen Sie hier eine erste Bewertung aus dem Magazin derFahrgast von Andreas Schröder.

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